Michaela und Udo. Oder:

weihnachtlicher Wichtel mit Zipfelmütze und Bart

(c)Dirk Mittermeier

Wo haben sich all die liebgewonnenen Weihnachtssachen versteckt?

Weihnachtsdecken

Wie jedes Jahr im November werden die Kartons mit dem Weihnachtszubehör aus dem Keller oder vom Boden geholt und begutachtet, was so alles vorhanden ist. Das hatte sich Michaela auch in diesem Jahr so vorgestellt.  Wo aber waren die Weihnachtsdecken geblieben?

Einbrecher

Normalerweise hatten die Decken einen festen Platz in einer Schublade. Aber dort waren nur die Osterdecken. In den Kartons mit dem Weihnachtszubehör waren ebenfalls keine Decken zu finden. Sie hatte vor kurzem zwar Einbrecher in der Wohnung gehabt, aber solche Diebe beschäftigen sich doch nicht mit Tischwäsche.

Privatschrank

Alle Schränke wurden durchgesehen, aber nichts gefunden. Es blieb nur noch Udos verschlossener Schrank, den Michaela aber nicht öffnen konnte und wollte. Nachdem Udo mit dem Vorwurf: „Weshalb legst du die Sachen nicht dorthin, wo sie immer liegen?“ mit dem Stapel Decken ins Wohnzimmer kam, beschloss Michaela, in Zukunft keine Veränderungen bei den jährlichen Gewohnheiten mehr vorzunehmen.

Sophie Mory

  1 comment for “Michaela und Udo. Oder:

  1. Bärbel
    24. November 2018 at 11:03 am

    Man sollte wirklich nicht anfangen, sich neue, weil doch viel sinnvollere, Ablageorte für Dinge zu suchen – die Sucherei geht dann erst richtig los. Der Mensch ist eben doch ein „Gewohnheitstier“!

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