Wat is dat denn…? Nr.7 – Der Rechenschieber

Ein Rechenschieber

von Guian Bolisay from NYC, USA (Slide Rule) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Im Rahmen meines Mathematikunterrichts in den siebziger Jahren musste ich auch die Benutzung eines Rechenschiebers oder Rechenstabes lernen, obwohl es seinerzeit bereits digitale, sogenannte Elektronen-Taschenrechner gab.

Der Rechenschieber sah wie ein Lineal aus, in dessen Mitte ein beweglicher Teil eingebaut war. Der Stab war ein analoges Rechenhilfsmittel (auch Analogrechner genannt, im Gegensatz zum digitalen Taschenrechner). Er zur mechanisch-grafischen Durchführung von Grundrechenarten, vorzugsweise der Multiplikation und Division, genutzt.

Rechenschieber

von Tangopaso (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Ein Rechenschieber bestand aus mehreren beweglichen Teilen

Wollte man zum Beispiel die Rechnung 5X2 ausführen, musste die Ziffer „5“ auf dem beweglichen Teil über die „1“ auf dem festen Teil geschoben werden. Der Nutzer konnte dann über der Zahl „2“ auf dem festen Teil das Ergebnis ablesen – also in diesem Fall den Wert „10“.

„Das Prinzip eines Rechenschiebers besteht in der grafischen Addition oder Subtraktion von Strecken, die sich als logarithmische Skalen auf dem festen und dem beweglichen Teil des Rechenschiebers befinden. Bis zur weiten Verbreitung des Taschenrechners, die in den 1970er Jahren begann, waren Rechenschieber für viele Berechnungen in Schule, Wissenschaft und Technik unentbehrlich“, berichtet das Internetportal Wikipedia.de“.

Mehr Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Rechenschieber

Heiner Brünjes

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