Haustiere im Alter – eine zweischneidige Angelegenheit

Haustiere im Alter, Frau mit zwei Hunden

(c) Frauenseiten, Sahiner

Im Alter wünscht man sie sich wahrscheinlich am sehnlichsten, aber die Umstände lassen es nicht zu und auch die Kräfte schwinden, um ihnen das Dasein zu gewährleisten, das eben Haustiere auch verdient haben. Um jeden Preis Haustiere bei sich haben zu wollen und eigentlich nicht mehr für sie verantwortlich sein zu können, das braucht zuerst Einsicht und dann Verzicht.

So widme ich mich außerhäusig eben innig zugewandt den Tieren, die ich erreichen kann. Das sind in erster Linie unsere Vögel, die unsere Fütterung dringend gebrauchen, um bei uns bleiben zu können. Ihre Anzahl hat sich leider verringert und das ist kein gutes Zeichen. Wie weckte mich vor einigen Jahren noch lauter Vogelgesang, nun sind es inzwischen einige Amseln, die ich dann mit allergrößter Freude vernehme.

Auf dem Land sind die Bedingungen anders

Hundepaar mit Welpen vor einem Trecker

(c) barckhausen

Haustiere hatten in den alten Bauernhofzusammenhängen ein echt gutes Tierleben. In der Stadt ist das so eine Sache, eigentlich haben sie nicht wirklich gute Tierbedingungen. Ein Miteinander ist möglich, wenn ich mich dann aber in das Tierleben hineinversetze, frage ich mich, ob ich da zuviel an mich denke und das Tier meinen Wünschen unterordne. Ich habe mich für Tierfreiheit entschieden und freue mich bei jeder Tierbegegnung, wenn ich sie in ihrer Welt treffe. Meines Erachtens wird auch zuviel gezüchtet, um ja hausfähig zu sein.

Elisabeth Kriechel

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