Alltag

Einmal Kinder, immer Kinder

Zwei Kinder spielen an einer Pfütze

Früher war ich Hausfrau und Mutter, heute bin ich Hausfrau und Oma Ein Leben ohne Kinder wäre für mich nicht in Frage gekommen. Ich habe drei Kinder und entsprechend nun sechs Enkelkinder. So gerne ich damals Mutter war, so gerne bin ich heute Oma. Das Leben ist bunt dadurch und ich werde gebraucht und bleibe…

Sprichwörter sollten uns zurechtweisen

Nadel und Faden

Wir sollten leise und unauffällig sein „Mädchen, die pfeifen, und Hähnen, die krähen, soll man beizeiten die Köpfe umdrehen.“ Drastischer geht es nicht. Dabei habe ich immer gern gepfiffen. Und Frauen, die schrill auf zwei Fingern pfeifen können, bewundere ich noch heute. Ich hoffe, dass dieser Spruch der Vergangenheit angehört.  Es wird ja kaum möglich…

Früher …

Laptop mit Bildschirm

… war Kohlepapier und Matrizen Um es offen zu sagen – ich bin zuweilen ein altmodischer Mensch. Online-Banking kommt für mich nicht infrage, sondern ich gehe immer noch zum Schalter und hole mit dort Bargeld von einem Menschen ab – in Münzen und Scheinen. Ansonsten setze ich aber auf die Vorzüge digitaler Technik: Ich bin…

Auf die Dauer wird man schlauer

Ein Maler arbeitet

 Eine Lanze gebrochen für den Fachhandel Zum Glück gibt es ihn noch, den Fachhandel bei uns im Speckgürtel von Bremen. Mein Mann ist ein Verfechter des kleinen Fachgeschäftes. Wie oft hat er den Kindern gepredigt: „Kauft bei den heimischen Händlern und nicht im großen Warenhaus. Ihr habt Beratung und zahlt auch nicht mehr, im Gegenteil,…

Neulich … im Kiosk

Werbeschilder über einem Kiosk

Herr Meyer ruft jeden Morgen an und Kaffeetrinker dürfen umsonst Zeitung lesen An meiner Straßenecke gibt es einen Kiosk, einen XXL-Kiosk. Ich hole dort meine Mittwochszeitung, Briefumschläge, das eine oder andere Fläschchen Bier oder auch das Niedersachsenticket. Gelegentlich bringen sie mir einen Kasten Mineralwasser frei Haus. Eine kleine Männerrunde trinkt dort fast täglich einen Kaffee,…

Bremer Sommer 2018

Aquarell Bäume Portrait Elisabeth Kriechel

Ja, er macht seinem Namen alle Ehre, der Bremer Sommer 2018. Selten waren wir hier im Norden von Sonne so verwöhnt, aber auch von Regen gemieden. So hat alles zwei Seiten. Man braucht sich eigentlich gar nicht auf Urlaubsreise zu begeben. Es würde Kosten und Reisestreß sparen und der Erholungswert erführe keine Minderung. So gesehen…

Ach du heiliger Bimbam

Da wundern wir uns, wenn ein vereintes Europa nicht funktioniert, wenn das Miteinander am Gartenzaun des Nachbarn schon scheitert. Es kam, wie es immer so kommt. Vor ein paar Wochen hatten unsere Freunde den Sperrmüll bestellt und nun hatten sie den Termin, aber genau in ihrem Urlaub. Wozu sind gute Freunde da, das besorgen wir…

Gehts noch?

Mängel in der Pflege, Rollstühle

Die Vorgeschichte Östliche Vorstadt Bremen vorletzte Woche: In einem Wohnhaus mit vielen älteren Menschen und einem intakten nachbarschaftlichen Miteinander kommt der 90jährige Heinz Z. morgens nicht aus dem Bett. Sein linkes Knie schmerzt sehr und ist stark geschwollen. Er bekommt nachbarschaftliche Hilfe in Form von Frühstück. Das Büro eines privaten Pflegeunternehmens im Erdgeschoss wird informiert…

Was ist schön?

Werbeplakat Beautyshop

Verhärmte Gesichter Traurig ist es, dass viele junge Frauen sich abhängig machen vom „Zeitgeschmack“, was immer das auch ist. Momentan – eigentlich schon seit langem – ist rappeldürre „in“. Für Top-Models scheint es immer noch das Ideal zu sein. Dazu verhärmte Gesichter, die ernst mit halb geöffnetem Mund schauen. So als könnten sie nicht bis…

Pünktlichkeit ist eine Zier …

Schwarzer Wecker

12/ 15/ 18 Hierbei handelt es sich nicht um Geschichtszahlen, wie etwa „3 3 3 bei Issus Keilerei“ und auch nicht um einen Lottotipp oder eine Geheimzahl, sondern um feste Zeiten für Mittagessen, Kaffeetrinken und Abendessen. Ob wir auch einmal so werden, fragten wir uns schon vor vielen Jahren. Unsere Nachbarn, damals schon alt, hatten…