Das Leben in Zeiten von Covid-19 (15): Meine „Corona-Helden“

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Die jüngeren Generationen sind meine Corona Helden

 Das Thema Gesundheit ist generationsübergreifend. Das zeigt täglich die aktuelle herausfordernde Lage. Der Dank geht in diesem Zusammenhang an die jüngeren Generationen, die durch herausfordernde Maßnahmen wie Schulschließungen, Verzicht auf zahlreiche Freizeitaktivitäten und zu Hause bleiben, dazu beitragen, dass insbesondere die ältere Generation geschützt wird. Zugleich ist festzustellen, wie wichtig Themen wie Innovation und Technologie in Bezug auf Gesundheit auch für die ältere Generation sind. Vernetzung, insbesondere online zur Überbrückung von sozialer Distanz, Kontaktpflege, zur Deckung der Bedarfe des alltäglichen Lebens, wie einkaufen etc.

Gemeinsam, auch zukünftig

Diese Krise verbindet und sie zeigt auf was bereits vor allem gemeinsam sehr gut gelingen kann. Sie zeigt aber auch auf, wo Nachholbedarf besteht und wir noch gemeinsam besser werden können, die ältere Generation zum Beispiel in Technologie und Aufklärung. Für die Zeit nach Corona wäre von Seiten der älteren Generation weniger soziale Distanz gewünscht verbunden mit der Hoffnung auf vermehrte Interaktion und Austausch mit der jüngeren Generation.

Elke Scharff

  1 comment for “Das Leben in Zeiten von Covid-19 (15): Meine „Corona-Helden“

  1. Feller, Gerd sagt:

    Die ältere Generation galt vor Corona, wie man lesen und hören konnte, mehrheitlich als fit und unternehmungs-lustig. Sie legte Wert darauf, ernst genommen zu werden und ihr Leben möglichst lang selbstverantwortlich zu gestalten. Jetzt glaubt man plötzlich, man müsse ihr Verantwortung abnehmen und sie besonders schützen. Das gilt höchstens für die Schutzbedürftigen. Als Mitglied der Generation 80plus und damit der Kriegs- und Nachkriegsgene-ration lege ich Wert darauf, auch in Krisensituationen meine Angelegenheiten möglichst weitgehend selbst zu regeln. Ich möchte z.B. nicht, dass sich junge Leute meinetwegen beim Einkaufen in die Gefahr begeben, sich zu infizieren. Es ist jetzt oft von „Helden“ die Rede. Ich halte es für traurig, wenn unserer Gesellschaft „Helden“ braucht, um freiwillige oder sogar bezahlte soziale Leistungen zu liefern. Die im Einsatz gegen das Virus arbeitenden Menschen verdienen Achtung und verbale sowie materielle Anerkennung. Ich denke, der fragwürdige Begriff „Held“ ist hier fehl am Platz.

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