Hilfsaktionen starten in Bremen

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(c) Freiwilligenagentur Bremen

Ein Angebot der Freiwilligen-Agentur und des Weser Kurier

Aktuell wird Unterstützung beim Einkaufen, beim Ausführen des Hundes oder beim Einlösen von Rezepten für diejenigen angeboten, die zu den Menschen mit einem besonders hohen Risiko im Falle einer Infektion zählen. „Jetzt schlägt die Stunde der Nachbarschaftshilfe“, sagt Lena Blum, Geschäftsführerin der Freiwilligen-Agentur. Positive Gesten, Zeichen von Zusammenhalt seien derzeit ungemein wichtig.  „Das kann vielen Menschen in diesen unsicheren Zeiten Hoffnung und Stabilität geben“, so Lena Blum weiter.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weser-Kurier und registrierte Freiwillige der Agentur übernehmen Einkäufe und Gänge zur Apotheke. Menschen, die zu den Risikogruppen zählen und Unterstützung brauchen, können sich per Mail oder telefonisch melden. Die Kontakte vermittelt und ein Verfahren zur kontaktlosen Übergabe der Einkäufe ist dabei gewährleistet.

Auch Menschen, die helfen wollen, können sich melden und werden dann bei Bedarf vermittelt.

Allerdings werden alle Interessierten gebeten, wenn möglich zuerst im eigenen Umfeld (für die Nachbarn im eigenen Haus, für die Mitglieder des eigenen Vereins) aktiv zu werden.

Menschen, die Hilfe benötigen, aber auch Menschen, die helfen wollen, erreichen uns montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr unter 0421 / 34 20 80.

Oder per mail: info@freiwilligen-agentur-bremen.de

In der Facebook-Gruppe „Coronahilfe Freie Hansestadt Bremen“ haben sich an die 1400 Abonnenten zusammengetan, damit „die Jüngeren helfen, Ältere und Risikomenschen zu schützen“. Auch auf Nebenan.de wird Hilfe vermittelt. Dort gibt es unter anderem Aushänge für den Hausflur zum Download.

Dr. Dirk Mittermeier

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