Basisinformationen zum aktuellen Corona-Virus

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Was ist das Coronavirus?

Coronaviren kennen wir bereits seit Mitte der 60er Jahre. Es ist noch gar nicht lange her, da machten schwere Infektionen der Atemwege durch spezielle Vertreter dieser Virengruppe von sich reden. Ausbrüche von „SARS“ und „MERS“ gingen durch die Medien und sorgten für Beunruhigung. Jetzt sprechen wir über das in China ausgebrochene neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19) und die rasch angestiegene Anzahl Betroffener in vielen Ländern der Welt. Auch in Deutschland steigt die Zahl der positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen rasant an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat inzwischen die Pandemie erklärt. Eine Übersicht über die geographische Verteilung der Fälle gibt  z. B. das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Was ist die Strategie gegen das Coronavirus?

Die Erkrankung ist sehr infektiös, sie verläuft in den meisten Fällen mild, aber insbesondere ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen. Bei vielen schwer erkrankten Menschen muss mit einer im Verhältnis zu anderen schweren akuten respiratorischen Infektionen – vermutlich sogar deutlich – längeren intensivmedizinischen Behandlung mit Beatmung bzw. zusätzlichem Sauerstoffbedarf gerechnet werden. Selbst gut ausgestattete Gesundheitsversorgungssysteme wie das in Deutschland können hier schnell an Kapazitätsgrenzen gelangen, wenn sich die Zahl der Erkrankten durch längere Liegedauern mit Intensivtherapie erhöht. Da weder eine Impfung in den nächsten Monaten noch eine spezifische Therapie derzeit zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen darauf ausgerichtet sein, die Verbreitung der Erkrankung in Deutschland und weltweit so gut wie möglich zu verlangsamen, die Erkrankungswelle auf einen längeren Zeitraum zu strecken und damit auch die Belastung am Gipfel leichter bewältigbar zu machen.

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Die drei zentralen Komponenten der Strategie zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie:

  • Soziale Distanz schaffen
  • Fallfindung und Absonderung von Erkrankten und Kontaktpersonen
  • Besonders verletzliche Gruppen schützen und medizinische Versorgung entlasten

Beachten Sie hierzu die tagesaktuellen Meldungen des Bundesministeriums für Gesundheit an die Bevölkerung:

bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html#c17167

Auszug:

  • Wenn die Möglichkeit besteht, sollte auf Reisen verzichtet, öffentliche Verkehrsmittel gemieden und von zu Hause aus gearbeitet werden.
  • Im Allgemeinen sollten jegliche Kontakte auf das Notwendigste reduziert werden und auf den Besuch von Veranstaltungen mit Menschenansammlungen verzichtet werden.
  • Bürger und Bürgerinnen, die älter als 60 Jahre sind, sollten sich gegen Pneumokokken impfen lassen.

Wie wird das Virus übertragen?

RKI vom 10.03.2020: Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die mit virushaltigen Sekreten in Berührung kommen und dann mit der eigenen Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Theoretisch möglich sind auch Schmierinfektion und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen.

Aktuelle und verbindlich Informationen können Sie hier einholen:

Robert-Koch-Institut (RKI)

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

European Centre for Desease Prevention and Control (ECDC)

Hierbei handelt es sich um äußerst vertrauenswürdige Quellen, die ständig auf den neuesten Stand gebracht werden.

Quelle: Allianz Gesundheitswelt

Dr. Dirk Mittermeier

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