Alexander von Humboldt – Tschüss und „Hello again“

Der 15. Oktober ist der letzte Tag der Alexander von Humboldt in der Überseestadt. Danach zieht sie dauerhaft an die Bremer Schlachte.
Im April 2015 hieß es „Herzlich willkommen, Alexander von Humboldt“ in der Bremer Überseestadt. Die bekannte und komplett renovierte Dreimast-Bark mit den grünen Segeln machte im Europahafen als Hotel- und Gastronomieschiff fest. Jetzt, nach rund eineinhalb Jahren, verabschiedet sich das Schiff aus der Überseestadt – und sagt „Hello again“ an der Bremer Schlachte.

„Es war stets geplant, die Alex an die Schlachte und somit direkt in die Bremer Innenstadt zu holen“, so Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. Die Stippvisite in der Überseestadt diente vor allem zur Überbrückung, ehe der nötige neue Ponton an der Weserpromenade Schlachte fertiggestellt werden konnte. „Allerdings“, so Günthner“, „bot die Überseestadt eine wunderbare Kulisse für die Alex und der Empfang dort im letzten Jahr war einfach toll.“ Nun erhalte Bremen mit dem Umzug der Alex in die City ein zusätzliches Wahrzeichen.

Dreimast-Bark mit grünrn Segeln

Noch wartet sie im Europahafen in der Überseestadt auf ihren Umzug in die Bremer Innenstadt: die „Alexander von Humboldt“ (WFB/Ingo Wagner)

Straffes Programm bis zur Wiedereröffnung

Am Samstag, 15. Oktober 2016, öffnet die Alex zum letzten Mal ihre „Luken“ im Europahafen in der Überseestadt. Beim Umzug an den neuen Liegeplatz an der Schlachte müssen einige Brücken unterfahren werden – und dafür stehen die Masten des Schiffes derzeit noch im Weg. Daher zieht die Alex am 17. Oktober zunächst an die Louis-Krages-Pier um, wo die Masten gelegt werden.
Der Umzug der Alexander von Humboldt erfolgt dann noch vor Sonnenaufgang am Montag, dem 24. Oktober. Voraussichtlich zwischen 6 und 7 Uhr begibt sich das weltbekannte Schiff auf seine wahrscheinlich letzte Reise an die Schlachte.
„Hier installieren wir dann die Masten wieder, richten uns ein, stellen alle Anschlüsse her und so weiter. Das wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Florian Peters, Geschäftsführer der Alexander von Humboldt. Er und sein Team wollen aber versuchen, Schiffsbesichtigungen für Interessierte zu ermöglichen – ohne, dass auf der Alex Hotel- und Gastronomiebetrieb herrscht. Entsprechende Termine werden kurzfristig bekannt gegeben.

Offiziell nimmt die Alex ihren Betrieb ab dem 7. November 2016 auf. Zunächst empfängt die „Besatzung“ geladene Gäste und dankt damit allen am Projekt beteiligten Personen. Ab 15 Uhr ist die Alex dann für alle Besucher geöffnet. „Richtig groß gefeiert wird nächstes Jahr“, so Peters. „Dann ist das Wetter wieder besser, die Temperaturen wärmer und die neue Saison kurz vor dem Start.“

Die Termine im Überblick:

  • Samstag, 15.10.2016 –  letzter Tag der Alex im Europahafen
  • Montag, 17.10.2016 –  Umzug an die Louis-Krages-Pier
  • Montag, 24.10.2016  –  Verholung der Alex an die Schlachte  (voraussichtlich 6-7 Uhr morgens)
  • Montag, 7.11.2016  ab 15 Uhr: –  Die Alex hat geöffnet!

  1 comment for “Alexander von Humboldt – Tschüss und „Hello again“

  1. Birthe
    23. Oktober 2016 at 8:38 pm

    Ich finde es schade, dass dieses wunderschöne, authentische Segelschiff aus dem Europahafen an die Schlachte verlegt wird, direkt neben das Pannekoekschip, diese schreckliche Theaterkopie eines alten Seglers! Jetzt wird der Europahafen auch noch um sein einziges maritimes Highlight gebracht.

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