St. Magnuser Bewegungstag gut besucht trotz Regen

bewegungstag, Vier Personen stehen in einer Runde

v. l.: Vors. Schmitdtmann, Hr. Gogol, Fr. Lürßen (c)Sonia Lippke/ TSV St. Magnus

Dass es kein schlechtes Wetter und nur schlechte Kleidung gibt, dies bewiesen die Sportler und Sportlerinnen sowie Aktivitätsinteressierten in St. Magnus: Der zweite Bewegungstag am 12. August 2017 wurde wieder ein voller Erfolg. Fast 50 Personen füllten das Motto „Burglesum in Bewegung – Im Alter fit, komm mach mit!“ mit Leben.

Da die Aktion im letzten Jahr schon sehr gut angenommen worden war, organisierte der Vorsitzende des TSV St. Magnus Dirk Schmidtmann mit seinem Team die diesjährige Veranstaltung erneut. Nur das Wetter spielte dieses Jahr nicht ganz mit: Es regnete und war grau. Aber das störte nicht weiter, denn bunte Schirme und Jacken brachten dieses Jahr die Farbe in die Veranstaltung. Zu Fuß, mit Rollator, per Fahrrad oder Nordic-Walking Stöcken strömten Interessierte zum Sammelpunkt an der Begegnungsstätte St. Magnus. Dirk Schmidtmann eröffnete die Veranstaltung mit noch vorsichtigen Willkommensworten. Bei der Handabfrage, wer denn trotz des Regens die Strecke von ca. 3 km mitgehen würde, traf er auf Unverständnis: Alle Anwesenden waren genau deswegen gekommen und hatten sich wetterfest gekleidet. Alle wollten mit und schon ging es los. Dirk Schmidtmann stellte erfreut fest „So viele neue und bekannte Gesichter trotz der Nässe, das spricht für unseren Stadtteil!“ Mit Getränkten gefülltem „Hackenporsche“ führte er die Gruppe zur nächsten Station.

Kleiner Vortrag mit viel Humor

bewegungstag, Frauen prosten sich zu

Smoothie (c)Sonia Lippke/ TSV St. Magnus

Am Bewegungsparcours auf dem Grün der Bremer Heimstiftung wartete der Hausarzt Dr. med. Hagen Schmidtmann. Dieser hielt im Regen seinen Vortrag über die Vorzüge von täglicher Bewegung für die Gesundheit von Körper und Kopf. Dabei war ihm wichtig „Seien sie so aktiv, wie es zu ihnen passt und für zweieinhalb bis drei Stunden pro Woche, am besten jeden Tag eine halbe Stunde. Sie müssen ihren Körper nicht stählern, um dann 220 Mio. Euro wert zu sein.“ So erheitert lauschten alle Zuhörer und Zuhörerinnen aufmerksam seinen Worten zu verschiedenen körperlichen Aktivitäten und dem damit verbundenen Energieverbrauch. Auch die Bedeutung der Umgebung und insbesondere von unbebauten Flächen unterstrich Dr. Schmidtmann und sprach damit auch die Lokalpolitiker und –akteure an, sich mehr für den Erhalt von Grünflächen einzusetzen.

An der zweiten Station erwartete die stellvertretenden Vorsitzende des TSV St. Magnus Susanne Fischer die Gruppe. Unter Regenschirmen wurden nun Übungen gemacht, die vor allem Spaß machen und anregen sollten. Mit Reimen und im Rhythmus mit den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen tanzten die Regenschirme und den Menschen darunter. Weiter ging es zum Vereinsheim durchs Grün von St. Magnus. Eine Teilnehmerin stellte fest: „Wie schön auch mal neue Wege durch den Stadtteil kennenzulernen, alleine hätte ich das nicht gemacht.“

Bewegungstag nicht nur für Hartgesottene

An der letzten Station gab es nicht nur Sitzgelegenheiten, sondern auch die Möglichkeit, gesunde Snacks zu probieren: Grüne Smoothies und gesunde Aufstriche waren von fleißigen Helferinnen unter Anleitung von Elisabeth Rohde hergestellt worden. Nach ein paar Lockerungsübungen durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Snacks genießen. Auf die Frage, wie es geschmeckt hat, antwortete ein Teilnehmer: „Ja, interessant einen Salat mal zu trinken. Könnte ich mich dran gewöhnen“. Die Abschlussworte sprach der Ortsamtleiter Florian Boehlke, der sich auch angeregt mit den Anwesenden austauschte.

Begeistert fasst Karina Koopmann die Stimmung zusammen: „Klasse, wie viele Menschen auch dieses Jahr wieder und trotz des Wetters dabei waren. Da hat sich die Vorbereitung gelohnt.“ Auf die Frage, was denn von den Aufstrichen am leckersten war, kommt die klare Antwort: „Alle sind superlecker. Wer nicht probiert hat, hat was verpasst!“ Aber noch wichtiger war vielen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, dass sie bewiesen haben, dass es für solch einen Bewegungsspaziergang kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung gibt.

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