Sommer 2015 – ein Hoch auf den Juni

Er hat uns hier in Bremen nicht vergessen, schaut heute, am 5. Juni 2015 den ganzen Tag mit Sonnenschein auf alle herab, die auf diese Wärme, dieses Licht gewartet haben. Ganz besonders im Alter freuen sich die müde und empfindlich gewordenen Knochen auf die wohltuende Wärme. Wie rieselt sie den Rücken herab und regt neue Kräfte an.

Biene auf einer Blüte

(c)frauenseiten, Schütte

Ach dieser Juni mit seinem längsten Tag und dann auch mit der Wende

Die Linden blühen gerade zu dieser Zeit um Johanni herum, es summt in den Wipfeln, die Bienen sind so fleißig, wer sich die Zeit nimmt, einmal unter einer Linde dem Ganzen zu lauschen, den Duft in sich aufzunehmen, lagert ebenso etwas in sich ein, was zwar nicht Honig, aber in der kalten Jahreszeit als Erinnerung hervorgerufen eben honiggleich die Seele ernähren kann. Ich selber habe mir viel von den Bienen abgeschaut, trage Licht und Wärme in meine Zellen und speichere alles für die Jahreszeiten, die dann wieder dem eigenen Heim die Aufgabe des Sicherbauens überlassen.

Viele werden bald ausschwärmen, Urlaub und Ferien machen es möglich

Bremen selbst wird ebenso viele Urlaubsgäste begrüßen, Dazu kommen diejenigen, die aus finanziellen Gründen gar nicht an’s Reisen denken können und in unserer schönen Stadt oder umzu bescheidene, aber erlebnisreiche Tage je nach Ideenreichtum gestalten, Vielfältigkeit ist vorhanden. Es sind oft die unverhofften und ganz kleinen Erlebnisse, die wie Perlen in uns sinken und einen Schatz bilden. Ja, es liegt soviel nahe, wenn man wach genug dafür ist.

Also Sommer 2015, fühle Dich einfach eingeladen. Wie Du daher kommst, ist von uns nicht zu wünschen, es liegt zum Glück in höherer Hand und das ist auch gut so. Heißen wir Dich einfach willkommen, vielleicht freut Dich das und Du wirst uns mit dem beschenken, was eben in diesem Jahre in Dir liegt. Lasse es wachsen, reifen, begieße es auch, Du hast viel zu tun, es hängt soviel von Dir ab, mögen wir immer mehr dies alles bedenken und danken, dann wollen hoffentlich auch keine Unwetter uns wachrütteln.

Elisabeth Kriechel

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