Bremer Philharmoniker präsentieren die Spielzeit 2015/16

Persönliche Sichtweisen und die intensive Beschäftigung mit richtungsweisenden Werken des symphonischen Repertoires stehen bei den Bremer Philharmonikern im Mittelpunkt der kommenden Konzertsaison.

Logo in Grüntönen

(c) bremer philharmoniker

Chefdirigent Markus Poschner und Intendant Christian Kötter-Lixfeld wollen damit den erfolgreichen Trend fortsetzen, den das Orchester seit Jahren vorweisen kann. Namen großer, bereits etablierter Künstler, aber auch junger aufstrebender Musiker versprechen ein außergewöhnlich abwechslungsreiches Programm. So unterstreicht auch Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz den hohen Stellenwert des Orchesters für Bremen: „Die Bremer Philharmoniker garantieren mit der Gestaltung ihrer anspruchsvollen Programme und ihren Leistungen im Konzert eine hohe Qualität im musikalischen Leben der Stadt.“

Das Orchester wird mit viel Rückenwind in die neue Spielzeit starten, denn Auslastung und Abonnentenzahlen stimmen. So blickt Intendant Christian Kötter-Lixfeld mit Stolz auf die vergangene Konzertsaison zurück. „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie professionell und auf welch hohem Niveau sich unsere Musiker präsentieren. Die vergangene Spielzeit stellte das Orchester vor viele künstlerische Herausforderungen: Von der Barockoper zum Anastacia-Konzert, von Fado zu Mahlers 6., von lateinamerikanischen Rhythmen zu großer Symphonik. Für das Publikum erscheinen diese Sprünge zwischen solch unterschiedlichen Musikstilen vielleicht mühelos, de facto zeigen sie jedoch, welche Qualität dieses Orchester besitzt und welche musikalischen Bögen es zu meistern weiß. Die Musiker sind es, die die Abonnentenzahlen abermals haben steigen lassen, ihre Leidenschaft und individuelle Klasse überzeugen das Publikum.“ Eine Steigerung von 0,2 Prozent bei den Philharmonischen Konzerten sei zwar kein riesiger Sprung, bestätigt jedoch die konstanten Zuwächse.

Orchester

(c) Bremer Philharmoniker

Publikum aus allen Teilen der Gesellschaft

Diese Zuwächse lassen sich vor allem bei den Afterwork-Konzerten „5nachsechs“ verzeichnen. Längst dem Stadium des Geheimtipps entwachsen, hat sich diese Konzertreihe zu einem Verkaufsschlager entwickelt. „Mit durchschnittlich mehr als 650 Gästen pro Konzert hätten wir vor fünf Jahren niemals gerechnet“, so Kötter-Lixfeld, „Afterwork-Konzerte treffen mittlerweile den Geist der Zeit.“ Kötter-Lixfeld freut sich besonders darüber, dass die enorme Steigerung der 5nachsechs-Zahlen nicht zu Lasten von Philharmonischen Konzerten geht. Das Konzertpublikum falle durch Diversität auf, so der Intendant weiter, der darin einen erfreulichen Querschnitt durch die Gesellschaft erkennt.

Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz betonte, dass sie das gesellschaftliche Engagement des Orchesters schätze. „Die Bremer Philharmoniker übernehmen Verantwortung für Bremen, beispielsweise mit ihren vielen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Das zeigt sich jetzt wieder, wenn sie in einen Stadtteil gehen, der Unterstützung braucht. Künftig richtet das Orchester in Bremen-Nord eine zusätzliche Musikwerkstatt ein, in der Kinder und Jugendliche und auch Familien spielerisch und doch fundiert über die Instrumente an die Musik herangeführt werden.“ Intendant Christian Kötter-Lixfeld sieht in der Musikwerkstatt Bremen-Nord einen wichtigen Schritt, um den Zugang zur Musik für Kinder aus allen Teilen Bremens zu ermöglichen. „Als Orchester der Stadt Bremen ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, Kindern und Jugendlichen – egal aus welchen Stadtteilen – den Zugang zur Welt der Instrumente zu ermöglichen.“
Website: www.bremerphilharmoniker.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.