Pressemitteilung der SeniorenVertretung Bremen: Handlungsempfehlungen umsetzen!

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(c) SeniorenVertretung Bremen

Arbeitsgruppe der SeniorenVertretung zum Siebten Altenbericht fordert Umsetzung ein

Bremen, den 25. August 2019

Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ (Veröffentlichung November 2016) zeigt auf, welche bedeutende Rolle die Kommunen für die Gestaltung des Lebens im Alter einnehmen können und einnehmen sollten.

Fragen und Antworten

Die „Arbeitsgruppe Siebter Altenbericht“ der SenV hat zu den einzelnen Handlungsempfehlungen des 7. Altenberichts Fragen zum Stand einer Umsetzung im Land Bremen formuliert und an die Ressorts herangetragen. In ihren Stellungnahmen haben die Senatskanzlei, die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, der Senator für Inneres, der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, und die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz geantwortet. Danach wurde Vieles in die Wege geleitet, für die SenV bleiben viele Fragen dennoch offen.

Einige beispielhafte Aktivitäten aus den Stellungnahmen:

  •  Vernetzung verschiedener Aktivitäten in der Stadt soll ein koproduktives Agieren (Projekt „Vahr 2035“) möglich machen mit dem Ziel eines quartierübergreifenden „Seniorenplans“;
  • Projekt WiN, „Wohnen in Nachbarschaften als Beispiel für kleinräumig organisierte, sozialraumbezogene Politik, bei der in kleinen Foren, bzw. Stadtteilgruppen Projekte im Konsensverfahren bürgernah ermöglicht werden;
  • Hilfearrangements: innovative sozialraumorientierte Altenhilfe / „Soziales neu gestalten“ (SONG) / Bremer Heimstiftung, Bremen verfügt über ein gut ausgebautes Beratungsnetz in Sachen Pflege: die vorhandenen Pflegestützpunkte, die Dienstleistungszentren und weitere Beratungsstellungen wie DIKS und kom.fort e.V.;
  • zu den Angeboten und Aktivitäten der bremischen Wohnungswirtschaft und der Situation älterer und älter werdenden Mieter*innen wird darauf verwiesen, dass die Wohnwirtschaft/Wohnungsbaugesellschaften im Lande Bremen sich dem Thema „Wohnen im Alter“ in den letzten Jahren verstärkt zugewandt hätten.

Bewertung

Die unzweifelhaft enge Verflechtung von Land und Kommune in Bremen kann und sollte für alle Bereiche unseres Gemeinwesens, auch für die im Siebten Altenbericht behandelte Thematik „Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“, als Chance mit entsprechenden Handlungsoptionen gesehen werden. Wir erwarten von der neu gewählten Bürgerschaft und dem neuen Senat, dass auch weiterhin das große bürgerliche Engagement der Älteren gewürdigt und anerkannt wird. Es sollte darüber hinaus für die kommende Legislaturperiode selbstverständlich sein, dass bei allen Gesetzesvorhaben und Verordnungen mögliche Auswirkungen auf die Lebenssituation und die Interessen der älteren Menschen anhand eines für alle Politikbereiche und Ressorts verbindlichen Kriterienkatalogs geprüft werden. Die Bremer SeniorenVertretung möchte die Rolle des Bittstellers hinter sich lassen und die Rolle eines Partners für eine seniorenpolitisch positive Weiterentwicklung Bremens einnehmen.

Dr. Dirk Mittermeier

Mediensprecher der SeniorenVertretung in der Stadtgemeinde Bremen

  2 comments for “Pressemitteilung der SeniorenVertretung Bremen: Handlungsempfehlungen umsetzen!

  1. Elfie Siegel sagt:

    Siehe hierzu auch den Artikel „SONG-ein Netzwerk in Nordrhein-Westfalen“ hier im Seniorenlotsen

  2. Dr. Dirk Mittermeier sagt:

    Hallo Elfie, danke für Deinen Hinweis: Der Artikel zu „SONG, Wie wollen wir Wohnen?
    – Ein Netzwerk in Nordrhein-Westphalen“ steht im Archiv zum Nachlesen. Veröffentlicht am 7. Dezember 2014

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