LEVATO Ratgeber im März: Passwörter am Handy

zwei junge Männer mit Levato Logo

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Rund um das Smartphone gibt es verschiedene Passwörter, die immer wieder einmal für Verwirrung sorgen, da sie leicht miteinander verwechselt werden können. Daher wollen wir im Folgenden die unterschiedlichen Stellen beleuchten, an denen am Smartphone ein Passwort auftaucht, beziehungsweise eingerichtet werden sollte. Manche Passwörter sind nämlich freiwillig und können selbst festgelegt werden.

 Die Bildschirmsperre

Wenn der Bildschirm am Smartphone ausgeschaltet wird, dann wird normalerweise die sogenannte Bildschirmsperre aktiv. Diese Bildschirmsperre schützt zum Beispiel davor, dass das Smartphone in der Hosentasche versehentlich aktiv wird. Ein kurzes Wischen mit dem Finger über den Bildschirm genügt aber und schon ist das Smartphone entsperrt. Dies ist die Standardeinstellung bei den meisten Handys. Doch wirklich sicher ist diese Methode nicht, denn sie schützt nicht vor dem Zugriff durch unbefugte Personen. Jeder Mensch, der das Handy in die Finger bekommt, kann es auf diese Weise sofort entsperren und hat Zugriff auf alle sensiblen Daten, die auf dem Handy gespeichert sind.

Damit das Handy richtig abgesichert ist, benötigen wir eine echte Passwort-Sperre. Hierfür gibt es, abhängig vom Gerät, verschiedene Methoden zur Auswahl. Die drei häufigsten sind ein Zahlencode, ein Wischmuster oder der Fingerabdruck. Bei ganz neuen Handys gibt es sogar die Möglichkeit der Gesichtserkennung. Welche Methode Sie verwenden, das ist Ihnen überlassen, Sie können dies in den Einstellungen selbst festlegen. Viele Menschen verwenden hier einen Zahlencode. Wir haben es also mit einem Passwort zu tun, dass unser Handy vor unbefugtem Zugriff schützt.

Nicht zu verwechseln ist dieser Zahlencode zum Entsperren des Bildschirms (sofern Sie sich für diese Methode entschieden haben) mit der PIN, die man zum Entsperren der SIM-Karte verwendet.

SIM-PIN

Ein weiteres Passwort ist die sogenannte SIM-PIN, die Buchstaben „P-I-N“ stehen für „persönliche Identifikations-Nummer“. Die kleine SIM-Karte, die ins Handy eingelegt ist, hat nämlich noch mal ihren eigenen vierstelligen Zahlencode. Dieser wird in der Regel immer dann abgefragt, wenn das Handy komplett neu gestartet, also aus- und wieder eingeschaltet wird. Diese SIM-PIN erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter. Sie kann über die Handyeinstellungen nach Wunsch geändert und auch vollständig deaktiviert werden. Die PIN ist also ebenfalls ein Passwort, es dient zum Schutz der SIM-Karte, damit eine fremde Person mit der Karte nicht einfach auf Ihre Kosten telefonieren kann, zum Beispiel wenn das Handy verloren wurde.

App-Passwörter

Manche Apps benötigen ein eigenes Passwort, damit man sie nutzen kann. Dies sind alle Apps, für die Sie ein eigenes Benutzerkonto besitzen, wie zum Beispiel Ebay, Amazon, Facebook, Twitter, Instagram usw. Alle diese Apps funktionieren nur nach vorheriger Anmeldung mit einem individuellen Passwort. Normalerweise muss dieses aber nur einmal bei der erstmaligen Einrichtung eingegeben werden. Eine Ausnahme sind Apps fürs Online-Banking, bei diesen muss meistens immer ein Passwort zum Starten eingegeben werden.

Google-Konto und Apple-ID

Es gibt noch ein weiteres, ganz besonderes Passwort am Smartphone, das jeder Handy-Nutzer besitzt und das besondere Wichtigkeit hat. Leider ist gerade dieses Passwort den meisten Menschen völlig unbekannt. Es handelt sich um das Passwort für das Google-Konto (bei Android-Geräten) beziehungsweise für die Apple-ID (bei iPhone und iPad-Nutzern). Besondere Wichtigkeit hat dieses Passwort, weil es unter anderem Vorrausetzung ist, um Apps herunterzuladen, aber auch, um Handydaten wie Kontakte oder Fotos in der jeweiligen Cloud des Anbieters zu sichern. Das Google-Konto, beziehungsweise die Apple-ID, wird meistens schon bei der Einrichtung des Smartphones festgelegt. Trotzdem, oder vielleicht sogar deswegen, vergessen viele Menschen das dazugehörige Passwort. Es ist sehr wichtig, dieses Passwort zu kennen, da es auch beim Umstieg auf ein neues Gerät zur Mitnahme der Daten verwendet wird.

Weitere Hilfestellungen zu Computer, Internet und Smartphone gibt es auf www.levato.de

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