Lyrik

Eleonore Born, Jede Menge Dadaismus

Ausschnitt aus dem Buchcover mit Himmel und Baum

Strömender Regen, das letzte 600Seiten-Buch zu Ende gelesen, der Fernseher langweilt mich. Was gibt es Lohnenderes als sich in Eleonore Borns Gedichtband „ Heiter bis neblig “ zu vertiefen? Ich bleibe länger bei „Siebenmal sieben ergibt ganz feinen Sand“. Das fängt ja gut an. Ich bin jetzt am Meer, in meiner Lieblingslandschaft. Das Wortprogramm in…

Rückschau auf die „Fuffziger“

Siedlungshaus mit Müttern und Kindern

Fuffziger Die „Fuffziger“, da ließ sich an, was aus der Bundesrepublik werden kann. Es ging so langsam wieder bergauf, bei jedem anders, doch mit schnauf, schnauf. Wir alle wuselten wie verrückt, hat was geklappt, war man beglückt. Endlich war der Krieg vorbei, und doch gab es „Kalter-Krieg-Geschrei“. Es war doch gerade gut überwunden, was soviele…

Achtzig Jahre Erdenleben

Fußabdrücke im Schnee

Mehr als andere runde Geburtstage, ist der achzigste Geburtstag ist ein ganz besonderer Anlass, sich Gedanken über die Spuren zu machen, die man auf dieser Erde hinterlassen wird. Lesen Sie hier einen Versuch, sich damit in Form eines Gedichtes zu befassen: Achzig Jahre Erdenleben Wo ist nur die Zeit geblieben? Wie hab‘ ich mich aufgerieben,…

Zum dritten Advent

Zum dritten Advent , Kranz mit drei brennenden Kerzen

Advent Diese besondere Zeit im Jahre still auf die Ankunft hinweisen will. Dessen, der dann im Stalle, geboren wird aus Liebe für uns alle. Wenn wir heute daran denken, diesem Ereignis unsere Aufmerksamkeit schenken. Dann können wir es immer noch nicht erfassen, welche Liebe sich für uns hat eingelassen. Es lohnt, die Stille anzustreben, in…

Onkel-Ehe

Wohnen Senioren, Hand in Hand

Ein kurzer humorvoller Rückblick in Form eines Gedichtes auf eine Form der Lebensbewältigung, die nach dem Krieg nicht unüblich war. Onkel-Ehe Nach 1945 oh wehe, wehe, gab es diese „Onkelehe“. Hatte eine Witwe Rente, sich doch nach einem Manne sehnte. Ging das Paar zum Traualtar, futsch die schöne Rente war. Also zog man so zusammen,…

Welthymne für den Frieden

Herz aus Blättern

Es ist wieder Zeit für ein Gedicht auf unserer Seite. Ihre Sorge um Frieden und Menschlichkeit auf unserem Planeten drückt Elisabeth Kriechel in einem Gedicht aus, dem sie einen gewichtigen Titel gab. Welthymne Seid umschlungen Millionen Menschen auf der ganzen Welt! Freiheit und Liebe ist das Ziel, das uns alle zusammenhält. Endlich Frieden zu entwickeln,…

Altersgeborgenheit

Gender Care Gap Gemälde mit St. Agnes bei einem Kranken (Ausschnitt)

Mit ihrem Gedicht drückt Elisabeth Kriechel eindrucksvoll die Sorgen und Ängste vieler – nicht nur der alten – Menschen aus, was sie zum Ende ihres Lebens erwarten könnte. Altersgeborgenheit Geht es nicht mehr allein, möchte wohl jeder geborgen sein. Wie aber und wo? Noch eine Zeit bescheiden und froh. Die Kinder leben verstreut, haben eigene…

Der Wert der Kunst

Gruppe im Museum

Kunst ist für unser Leben ist wertvoll. Aber wertschätzen wir die Arbeit der Künstler uns Künstlerinnen auch immer genug? Elisabeth Kriechel macht sich in ihrem Gedicht Gedanken dazu. Kunst Kunst in jeder Form beschenkt uns ganz enorm. Die Künstler danach streben, ihr Bestes stets zu geben. Wir lassen uns beschenken, könnten aber auch daran denken, was ist…

Rupert Neudeck

Ansteckungsgefahr Händedruck, Tausch

Zum Tod von Rupert Neudeck schickte uns Elisabeth Kriechel einen engagierten Aufruf in Form eines Gedichtes. Rupert Neudeck 14.05.1939 – 31.05.2016 Er ging von uns aus dieser Welt, wußte wie keiner, was sie zusammenhält. Geprägt von Liebe und Verstehen konnte er bewußt seine Wege gehen. Er sah das Elend am Wegesrand, hat aufmerksam gemacht, ermahnt.…