Lichtblicke in Zeiten von Corona

Wieder geöffnet – endlich !

Das Übersee – Museum

Die Städtische Galerie

und am Dienstag die Kunsthalle in Bremen

Wir können Kultur wieder erleben – schrittweise !

Wir können wieder einen persönlichen Besuch abstatten – nach aktuellen Regeln (Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln) selbstverständlich, zwar nur mit Anmeldung und Kontaktdaten, (zeitgleich können z.B. im Übersee – Museum am Bahnhofsplatz 13 maximal bis zu 100 Besucher eintreten ins großräumig – weitläufige Areal). Dahinter stehen kluge Konzepte der Kulturschaffenden in Bremen.

Zwar hält Corona die Welt in Atem, aber „Die Welt unter einem Dach“ – der Leitgedanke des Übersee – Museums Bremen  als  kultur- und identitätsstiftendes Natur-, Völker-und Handelsmuseum – erweckt ab gestern schrittweise zum Leben: Vergangenheit trifft hier Gegenwart.

Sowohl Wissenschaftler*innen als auch interessierte Laien werden hier gleichermaßen angesprochen. Hier kann wieder erlebt, geforscht, betrachtet, darüber gestritten und davon erzählt werden. Eine neue Ausstellung wird dann auch am 7. Mai 2021 eröffnet „Korallenriffe – vielfältig. Verletzlich. Verloren“ – die die große Bedeutung für die Ozeane und die fragilen Ökosysteme thematisiert

In der Städtischen Galerie am Buntentorsteinweg 112  ist im Rahmen des 44. Bremer Förderpreises für Bildende Kunst 2020 ab heute die Ausstellung mit Exponaten der Preisträger*innen des Förderpreises zu sehen, der seit 1977 jährlich vom Senator für Kultur/ Kulturressort verliehen wird.

Folgende Künstlerinnen und Künstler wurden nominiert: Esther Adam, Evita Emersleben, Tobias Heine, Paul Ole Janns, Maria Karpushina, Miriam Laage, Elard Lukaczik, Sabine Peter, Mari Lena Rapprich, Norman Sandler, Virgil B/G Taylor, Ul Seo und Charline Zongos.

„Sehr unterschiedliche Ansätze in zahlreichen künstlerischen Medien sind zu sehen: von raumbezogenen Interventionen, über medial vielfältige Installationen, die auch für eine Performance genutzt wird, Zeichnungen und konzeptionelle Objektarbeiten“. (lt. vorliegender Einladung)

Die Kunsthalle Bremen am Wall 207 wird am kommenden Dienstag, den 16. März wieder eröffnen mit der besonderen Ausstellung „ Die Picasso – Connection“ – der Künstler und sein Bremer Galerist“. Es wird eine Präsentation des bedeutenden Graphikbestandes des Museums, Picasso – Lithographien und Linolschnitten Picassos sein. Die Kunsthalle erwarb als erstes deutsches Museum nach 1945 die Werke des Künstlers. Die Ankäufe kamen durch den Bremer Galeristen Michael Hertz zustande, visionär in einer Zeit in der Picassos Schaffen immer noch auf Kritik stieß.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, heißt es.

Ja, er braucht auch Nahrung für die Seele (Zuwendung, Zärtlichkeit, Liebe) und für den Geist (Wissen, Erkenntnis und Entdeckung)……..

 wann eröffnen die Konzerthäuser, Theater, Kinos , Buchläden, so sie noch nicht geöffnet haben?

und wann erkennen die Politiker die Prioritäten für das kulturelle Leben,  Kulturräume und Kultureinrichtungen als eine gemeinschaftsstiftende Angelegenheit ?

 Barbara Matuschewski

  2 comments for “Lichtblicke in Zeiten von Corona

  1. Kira sagt:

    Mir fiel beim Lesen des Beitrages das Zitat von Rosa Luxemburg ein, das jetzt in unserer Gegenwart
    in seiner Wahrheit deutlich wird::

    „Die Kunst ist – entgegen allen ästhetischen und philosophischen Schulmeinungen – nicht ein Luxusmittel, in schönen Seelen die Gefühle der Schönheit, der Freude oder dergleichen auszulösen, sondern eine wichtige geschichtliche Form des gesellschaftlichen Verkehrs der Menschen untereinander, wie die Sprache.“ — Rosa Luxemburg

  2. Barbara Matuschewski sagt:

    Herzlichen Glückwunsch !

    Die Hauptjury für den 44. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2020 hat am 22. März 2021 den Künstler
    Norman Sandler unter anderem für seine Zeichnungen aus der Serie „Deko und Diskurs“ als Preisträger benannt.

    Der Jury gehörten an: Jenni Henke (Westfälischer Kunstverein), Noor Mertens (Kunstverein Langenhagen), Susanne Pfleger (Städtische Galerie Wolfsburg), Thomas Rentmeister (Künstler und Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Petra Stegmann (Kunsthalle Wilhelmshaven)

    (matu)

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