Gedanken zum Internationalen Frauentag 2021

Auf solidarische Zeiten !

Gedanken zum Internationalen Frauentag 2021

Der Internationale Frauentag am 8. März ist ein Symbol für die Wertschätzung für die Arbeit der Frauen – weltweit !

Er fällt in diesem Jahr zusammen mit der einjährigen Pandemie und Corona – Krise.

Auf verschiedenen Ebenen macht das bewusst, was uns gelungen ist seit Clara Zetkin vor 110 Jahren grundlegende Fragen und Forderungen gestellt hat für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft: Gleichstellung und Gleichberechtigung.

Viele Forderungen sind 2021 ungebrochen aktuell und in neuer Form dringend. Gerade in der Krise werden die Ungleichheiten sichtbarer, Versäumnisse und soziale Ungleichheiten deutlicher, die Gerechtigkeitsfrage stellt sich neu.

In der Krise zeigt sich, dass Frauen aufgrund politischer Versäumnisse schärfer von Lohneinbußen, Mehraufwand zu Hause, mangelnder Anerkennung und Altersabsicherung, ökonomischen Abhängigkeiten und Fremdbestimmung bis sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Einen Großteil gesellschaftlich notwendiger  Arbeit , sog. Care – Arbeit leisten gerade Frauen, sodass im Kontext von Vereinbarkeit von Erwerbsleben und Familie/ Kinderbetreuung /Privatleben bezahlte und unbezahlte Tätigkeiten neu verhandelt und umverteilt werden müssen. Zu den strukturell unterbezahlten Bereichen gehört die Pflege, die zwar mit Applaus und dem Attribut „systemrelevant“  bezeichnet, aber unterfinanziert ist und Aufwertung verdient !

Auch auf sichtbaren Entscheidungs- und Expert*innen-Ebenen sind Frauen unterrepräsentiert und auf Vorstandsebenen haben immer noch Männer das Sagen.

Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird und „ein Kurswechsel für geschlechtergerechtes Handeln“ quer durch alle Politikfelder umgesetzt wird, drohen Rückschritte und Verschärfungen sozialer Ungleichheiten.

Es gibt noch viel zu tun !

„Berlin gönnt sich einen Feiertag: der 8. März ist ein Feiertag !“ hieß es kürzlich im Deutschlandfunk Kultur, denn der 8. März, der internationale Frauentag, wurde vom rot-rot-grünen Senat zum gesetzlichen Feiertag erklärt.

Es ist ein wichtiges Datum, um weitere Frauenrechte zu erkämpfen

Barbara Matuschewski

 

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