Mir fällt nichts ein…

Langeweile?

Nein, die hab ich nicht. Ich könnte Klavierspielen, Lesen, Nachrichten in den Medien verfolgen, oder auch Schreiben. Letzteres ist meine Lieblingsbeschäftigung. Jedoch tue ich mich gerade schwer damit. Warum? Ich frage mich: Werden meine Artikel überhaupt gelesen? Ganz gleich, worüber ich schreibe, es bleibt ein “Monolog”:  (fast) keine Reaktionen, Äußerungen, Bemerkungen, Kritik.  Das empfinde ich als frustrierend. Und wo sind die anderen Schreiber???

Beginn einer Biographie

Vor Jahren bin ich begonnen über mein Leben zu schreiben. Es hätte ein dickes Buch werden können. Sollte eine Hinterlassenschaft an meine Nachkommen sein. Aber es hakt. Nach der Reihenfolge der Lebensjahre sich zu erinnern und alles chronologisch “zu Papier” zu bringen, erschien mir irgendwann langweilig. Also habe ich beschlossen, nur über besondere Ereignisse aus meiner Kindheit, Jugend und den späteren Jahren zu schreiben, hätte auch ein Buch werden können. Aber dabei ist es geblieben, Stand jetzt!

Vorliebe entdeckt

Mit dem Schreiben von kurzen Artikeln im Seniorenlotsen und anderswo habe ich entdeckt, egal welches Thema es auch ist, genau das ist es, was mir wirklich Freude bereitet: Kurze Berichte bzw. Berichterstattungen, Erzählungen, Informationen. Aber an Tagen wie heute, schau ich nur aus dem Fenster und fange an zu grübeln. Und es fällt mir nichts ein… Mein Blick fällt auf das Bücherregal.  Selten nehme ich ein Buch zweimal in die Hand. Sollte ich ein Buch empfehlen?

“Schreiben heißt die Welt einatmen”

So nahm ich das Buch “Leben, schreiben, atmen” von Doris Dörrie ein zweites Mal in die Hand. In diesem Buch lädt sie zum Schreiben über sich selbst ein. Für die Autorin ist das Schreiben eine Methode, intensiver zu leben. “Innezuhalten, sich zu erinnern, sich und die Welt besser kennenzulernen.”

Und was meine Erfahrung ist, kann Schreiben über sich selbst auch eine Aufarbeitung sein, eine Art Tagebuch…

Ganz besonders an diesem Buch gefällt mir, daß es kurze Erzählpassagen sind, die nicht  am Stück gelesen werden sollten. Darüber hinaus ist es eine Ermutigung, eine Aufforderung für diejenigen, die Lust haben, Geschichten über sich oder andere zu schreiben. Hier finden sie Anregung und Inspiration, eben eine Einladung zum …

 

Was und wie denken sie darüber?

 

Ihre Monika Sattelberg

  1 comment for “Mir fällt nichts ein…

  1. matu sagt:

    Besonders schön finde ich das Resultat :

    die Lust am Schreiben zu
    stärken und zu kultivieren !

    ……und immer wieder neue Fragen zu stellen…..

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