Eine Welt im Wandel – und wir mittendrin

Individuell oder kollektiv?

In den Zeiten wie diesen wird uns bewusst, wie frei und unbeschwert unser Leben war in den Jahren “davor”. Aber wie heißt es doch: “Alles im Leben hat einen Sinn”. Manches wird erst wichtig, wenn es nicht mehr selbstverständlich ist.

Unbezahlbar – Liebe und Nähe

Spätestens jetzt gibt es Menschen, die feststellen, daß Geld und Wohlstand zwar beruhigend sind, “aber Liebe und Nähe unbezahlbar”. Viele können es kaum erwarten, ihre Lieben zu umarmen, Familie und Freunde. Wer kennt nicht das Zitat von Leo Toltoi?: “Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst”. Dabei geht es in einer Pandemie um das vernünftige Verhalten jedes Einzelnen mit sich und den Anderen. Gesunder Menschenverstand ist die Voraussetzung. “Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand” (Arthur Schopenhauer).

Viele unter uns sind immer noch verunsichert, obwohl die Regeln jetzt bundesweit beschlossen wurden. Dennoch: Politiker und Virologen in unserem Land haben unterschiedliche Meinungen und tun diese kund. Auch nicht zu unterschätzen: Der Blick über den Tellerrand. Wie gehen unsere Nachbarländer mit der Eindämmung der Pandemie um? “Das Virus kennt keine Grenzen”, äußerte sich unlängst Walter Steinmeier. Demnach könnte es sinnvoll sein, zu kooperieren!

Von unseren Ärzten, dem Medizinisches Personal und Pflegekräften wird gegenwärtig sehr viel abverlangt, oft bis an deren Belastungsgrenze und darüber hinaus. Um so wichtiger ist es, ihnen mit  Respekt und Anerkennung in jeder Hinsicht zu begegnen.

Und wie geht es weiter?

Wenn es darauf eine Antwort gebe, dann könnten wir vielleicht Vieles einfacher ertragen? Aber: Es ist so wie es ist! Manchen Menschen fällt es schwerer, manchen leichter. Stellt sich die Frage: Wie haben es insbesondere die jungen und älteren Erwachsenen damals im Krieg hier und in anderen Ländern aus(ge)halten, als sie nicht nur auf Dinge verzichten, sondern sich mitunter verstecken mussten? Auf einem Dachboden zum Beispiel, viele Monate lang. Eingesperrt, kein Kontakt zu Freunden und Bekannten! Keine Verfügbarkeit über soziale Medien! Erleben wir nicht ein Jammern auf hohem Niveau?

Der innere Frieden beginnt in dem Moment, in dem wir entscheiden, Ereignissen nicht mehr die Macht zu geben, unsere Gefühle und Gedanken zu kontrollieren. So erlauben wir uns doch, den jetzigen Moment anzunehmen, so wie er ist.

“Die Entschlossenheit, uns von keiner Sache überwinden zu lassen, so furchterregend sie auch ist, ermöglicht uns, jeder Angst zu widerstehen.”

Martin Luther

Ich wünsche uns allen Hoffnung und Kraft. Die Hoffnung, dass alles irgendwann besser wird und die Kraft bis dahin durchzuhalten.

 

Monika Sattelberg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.