Unsere Mutmacher-Briefe …

(c)Dirk Mittermeier

Liebe Seniorin, lieber Senior,

Ende März haben wir in einem Aufruf Bremer Mutmacherinnen und Mutmacher gesucht -ja, es sind seitdem erst sechs Wochen beschwerliche und lange Wochen ins Land gegangen. Etliche, auch in dieser Krise sehr engagierte Politiker*innen und Persönlichkeiten aus Bremen und aus Berlin, sowie Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben mitgemacht. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle im Namen der SeniorenVertretung Bremen und des Stadtportal Bremen von Herzen. Viele Rückmeldungen haben uns bestätigt, dass die Briefe die alten und älteren Menschen erreicht haben und der Zuspruch bei Ihnen angekommen ist. Als besonders tröstlich haben Sie es empfunden, wenn in den Briefen auch geschildert wurde, wie es den Briefschreiber*innen ganz persönlich in dieser Zeit ergangen ist: mit ihren Familien und Freunden, mit den Eltern und Großeltern, mit den veränderten Rahmenbedingungen für die Arbeit im Beruf und in der Freizeit.

Weiter aufpassen!

Unsere Aktion läuft nun aus. Das heißt aber nicht, dass wir für das, was jetzt noch auf uns zukommt, keinen Mut und keine Zuversicht brauchen. Aber es gibt den Hoffnungsschimmer, dass die isolierenden und teilweise unerträglichen Einschränkungen für alte Menschen in absehbarer Zeit ein Ende haben werden. Hoffentlich! Es heißt aber auch nicht, dass für die Risikogruppe der alten Menschen mit Vorerkrankungen und in Pflegeeinrichtungen nun alles wieder auf Anfang gestellt ist und das pandemische Virus besiegt ist. Falsch! Nach wie vor besteht eine Infektionsgefahr und die Folgen einer Infektion stellen für alte Menschen solange ein besonderes Risiko dar, bis wirksame Medikamente oder Impfungen entwickelt und erprobt sind und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Selbstbestimmt handeln!

Deshalb ist es wichtig, dass jede und jeder von uns wachsam bleibt und selbstbestimmt entscheidet, welche der möglichen Erleichterungen der Einschränkungen er/sie mitmacht und welche nicht. Nicht aus Angst, sondern als Selbstschutz! Neue Normalität heißt vorerst mit dem Virus weiterleben, er ist nicht aus der Welt! Weiterhin müssen wir auf Abstand halten, penible Hygiene betreiben, Händeschütteln vielleicht in Zukunft ganz abschaffen, leider, auch wenn es schwerfällt, weiterhin auf lieb gemeinte Umarmungen verzichten.

Schreiben!

Wenn Sie im weiteren Verlauf der Corona-Krise etwas erleben, was Sie anderen Senior*innen mitteilen wollen oder wenn Sie zu unseren Texten Kommentare abgeben wollen, dann schreiben Sie uns gerne. Auch zukünftig besteht die Möglichkeit auf unserem Internet-Portal SeniorenLotse (https://seniorenlotse.bremen.de) und in unserem Monatsblatt „Durchblick“ für eine Veröffentlichung zu sorgen.

Seien Sie (auf diesem Wege digital) umarmt, passen Sie weiter auf sich auf und bleiben Sie gesund,

Ihr

Dr. Dirk Mittermeier von der SeniorenVertretung in der Stadtgemeinde Bremen und

viele Grüße und ein großes Dankeschön für die Brief-Aktion,

Ihre

Leslie Schoß vom Stadtportal Bremen, Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Noch einmal alle  „Bremer Mutmacher*innen“ (mit einem Klick):

(1) Frank Imhoff, 3.4.2020

(2) Dr. Andreas Bovenschulte, 5.4.2020

(3) Elena, 6.4.2020

(4) Carsten Meyer-Heder, 9.4.2020

(5) Dr. Kirsten Kappert-Gonther, 11.4.2020

(6) Christian „Stolli“ Stoll, 13.4.2020

(7) Willi Lemke, 18.4.2020

(8) Melanie, 20.4.2020

(9) Mustafa Güngör, 22.4.2020

(10) Thomas Röwekamp, 24.4.2020

(11) Elisabeth, 26.4.2020

(12) Dr. Henning Scherf, 28.4.2020

(13) Lencke Wischhusen, 30.4.2020

(14) Björn Fecker, 2.5.2020

(15) Sofia Leonidakis, 4.5.2020

(16) Michael Keller, 6.5.2020

(17) Doris Achelwilm, 11.5.2020

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