Endlich! Alles wieder beim alten im neuen Jahr!

Die Feiertage sind vorbei

Die geballte Ladung an Feiertagen, verführerischen Brückentagen und besonderen Anlässen rund um Weihnachten und Neujahr haben stets erhebliche Auswirkungen auf die Abläufe in der Bremer City und behindern die gewohnten wöchentlichen Rituale. Endlich ist alles überstanden, wobei ich nicht verhehle, dass die Feierlichkeit und Besonderheit der genannten Tage mich emotional auch im Alter immer wieder berührt. Aber für einen geregelten Ablauf von Wochenendtagen, den ich als älterer Mensch nun einmal brauche, sind die von anderen zusätzlich als „Wochenende“ empfundene Wochentage nicht gerade förderlich.

(c)Dirk Mittermeier

Markt auf dem Domshof

Auch Dinge, die nicht mit dem jahresendlichen Chaostagen zusammenhängen, haben sich wieder eingespielt: Der  frisch und sehenswert renovierte bäckerische Fixpunkt für Capucchino und Focaccia als Ort für die Lektüre der samstäglichen Zeitung aus Süddeutschland (gewohnt  umfangreich aber leider 20Cent teurer im neuen Jahr!) ist weniger überlaufen, als an den Feiertagen. Dort kommt es auch wieder zu den zufälligen Begegnungen mit  Parkhausnutzern aus dem Bekannten- und Freundeskreis. Ganz wichtig: Alle Marktbeschicker auf dem Domshof sind wieder da mit ihren Ständen und Wagen, das Schreckensbild des „Markts“ am 2.1.2020 (siehe Foto!) mit sage und schreibe drei Wagen ist ein Bild von gestern, die Blumenwagen sind wieder am alten Standort und in alter Anzahl, bereit für ein freundliches „Hallo!“. Auch der Stand mit den Bremensien und Andenken an den Besuch unserer Stadt vor der Kirche Unser Lieben Frauen nahe den Bremer Stadtmusikanten hat wieder seine Angebote aufgebaut (ganz viel Kleinkram, der liebe- und mühevoll auf dem Verkaufstresen aufgeschichtet und mittags wieder eingesammelt werden muss) und nicht die an einem Weihnachts-Samstag noch trostlos verschlossenen Holzbuden des Weihnachtsmarkts versperren den Blick und den Weg für den frühmorgendlichen Stadtbesucher.

(c)Dirk Mittermeier

Logistische Meisterleistung!

Apropos Weihnachtsmarkt: Da muss ich überhaupt noch von der sich jährlich wiederholenden logistischen Meisterleistung berichten, die zu bemerken ist, wenn man wie ich noch am 24.12. den vorbestellten Vogel für das familiäre Weihnachtsessen von Calles Geflügel-Marktwagen abholt: Eine Schar von  Engeln in orangenen Overalls hatte nach dem nächtlichen Abbau aller Weihnachtsmarkt-Buden für eine nicht gekannte Sauberkeit auf den Flächen der Innenstadt incl. Marktplatz gesorgt, danke für diese Leistung! Nur eines will noch nicht gelingen: Die sehnsüchtig erwartete versprochene Schablone für das Kakao-Pulver auf dem Capucchinoschaum (Stern oder Herz oder was auch immer) bei meinem Stammplatzbäcker ist immer noch nicht da! Aber es gibt Hoffnung, noch ist das Jahr ja jung.

Dr. Dirk Mittermeier

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