10 Jahre Stadtführer „Barrierefreies Bremen“

(c)Protze und Theiling

Fachtagung am 28.11.2019 in den Tagungsräumen des Rote-Kreuz-Krankenhaus Bremen-Neustadt

In seinen einleitenden Worten nannte Herr Dr. Steinbrück die Gruppen, die von Anfang an dabei waren, unter anderem „Selbstbestimmtes-Leben“ und die „SeniorenVertretung Bremen“. Positiv sei zu vermelden, was alles in Schen Barrierefreiheit inzwischen geschehen sei. Herr Theiling (Firma Protze & Theiling ) berichtete vom ersten Bremer Stadtführer im Jahre 1986. Später, im Jahre 2009 anlässlich des Kirchentages in Bremen sei die Firma Protze & Theiling mit der Aufstellung des Stadtführeres beauftragt worden. Dabei blieb die Mitwirkung von „Selbstbesimmtes Bremen“ und der „SeniorenVertretung“ erhalten geblieben. Ab 2014 erfolgte die Umbenennung in „Forum Barrierefreies Bremen“ mit Vernetzung und Beteiligung der verschiedenen Gruppen. Es ist bis zum heutigen Tage doch schon Vieles im Internet auf Barrierefreiheit benannt worden.

„Reisen für alle“

Er gab einen Ausblick auf das Portal „Reisen für Alle“, es wurde über den Stand der Barrierefreiheit in Frankfurt/Main und Berlin berichtet. Genannt wurde die „ELEVATE“; die Aufzugsdaten für Rollstühle Deutschlandweit aufgibt und eine Online-Karte von Städten und Gemeinden erstellt hat. Bezeichnend war, dass die Arbeit in Berlin von einer Gruppe ehrenamtlich ausgeführt wird. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde in drei Gruppen weiter diskutiert. Im Arbeitskreis „Stadtführer für Gehörlose“. Gehörlose sind „Augenmenschen“, die sich mit Gebärdensprache verständigen müssen. Deshalb muss in leichter Sprache Verständigung gesucht werden. Schriftgröße 14, ohne Schnörkel, wird beim Schreiben gefordert. Inklusive Diskussion nach dem Motto: Was gut ist im Leben, bestimmt jeder für sich selbst. Eine leichte Sprache wurde auch für die Museen gefordert. Mit einer gemeinsamen Diskussion aller drei Gruppen schloss die Veranstaltung.

Ernst Benthien

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