Umgestaltung der Verkehrswege an der Domsheide

(c)Domsheide Variante 2.3 Quelle BPR Horeis & Blatt, Grundlage © GeoBasis-DE Geoinformation Bremen, 2019

Der alte Senat hatte es angestoßen: Eine Neuorganisation der Bus- und Straßenbahnführung und Haltestellenorganisation am Verkehrsknotenpunkt „CityCenter Domsheide“. Täglich steigen 13.000 Fahrgäste hier zwischen den sieben Bus- und Straßenbahnlinien um.

Planungsvorgaben

Wie man sich vorstellen kann: Die Planungsaufgabe ist aufgrund der Vielzahl an Anforderungen hochkomplex. Zwischenzeitlich wurden bis zu 14 Planungsvarianten entwickelt, von denen zum aktuellen Zeitpunkt zwei in die engere Wahl kommen und nun weiter konkretisiert werden. Diese beiden Varianten weisen die größten Übereinstimmungen mit den verschiedenen Planungszielen auf: Beide Varianten ermöglichen

  • einen barrierefreien Ausbau der Haltestellen und Zuwegungen,
  • sehen vor, dass zukünftig die Busse mit auf dem Fahrweg der Straßenbahn fahren und an gemeinsamen Haltestellen halten,
  • berücksichtigen den Wunsch, den Lärm und die Erschütterungen in den angrenzenden Gebäuden der Domsheide zu reduzieren. Dies soll nun mit einer bautechnischen Lösung, einem so genannten „Masse-Feder-System“, untersucht werden,
  • unterscheiden sich im Wesentlichen in der Anordnung der Haltestellen.

(c)Domsheide Variante 5.1 Quelle BPR Horeis & Blatt, Grundlage © GeoBasis-DE Geoinformation Bremen, 2019

Aufwertung des Stadtraums

Außerdem soll der Stadtraum aufgewertet und die Belange des Fuß- und Radverkehrs angemessen berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird von den Konzertbetreibern und Besuchern der Glocke die Geräuschbelastung durch den Straßenbahn- und Busbetrieb bemängelt. Auch dies gilt es, bei dem Planungsprozess und möglichen Varianten zu betrachten.

Dokumentation

Als Teilnehmende an den Beteiligungsrunden wurde die SeniorenVertretung Bremen persönlich mit einer Dokumentation über den bisherigen Beteiligungs- und Auswahlprozess informiert. Zurzeit werden verkehrsfachliche Untersuchungen beauftragt bzw. erstellt, um einige technische Fragestellungen abzuarbeiten. Der Beteiligungsprozess wird voraussichtlich zum Ende des Jahres fortgesetzt.

Ziel der Planung ist der Umbau der Domsheide im Jahr 2022.

Dr. Dirk Mittermeier

Quelle: Pressemitteilung der Pressestelle des Senats

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