Gemeinsam zuhause, Helfen statt Miete

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(c)Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Bremen

Projekt „Wohnen für Hilfe“ in Bremen

Im Frühjahr 2014 wurde auch in Bremen das Projekt „Wohnen für Hilfe“ gestartet. Dieses Projekt wird an 25 deutschen Hochschulstandorten angeboten mit unterschiedlicher Struktur und Trägerschaft. In Bremen handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, des Studierendenwerks Bremen AöR und der Paritätischen Gesellschaft für Soziale Dienste mbH (PGSD), unterstützt von der GeWoBa, der Vereinigung Haus und Grund sowie den Stundenvertretungen (Asten) der Bremer Hochschulen.

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Helfen statt Miete zahlen

Helfen statt Miete, so ist das Konzept angelegt. Die Zielgruppen sind wohnungssuchende Studierende einerseits und ältere Menschen, die ein freies Zimmer anbieten können und dafür gern Hilfe annehmen, andererseits. Die Studierenden haben mit dem Studierendenwerk und die Senior*innen mit der PGSD jeweils beratende Anlaufstellen. Ein Austausch zwischen den beiden Institutionen erfolgt nur einzelfallbezogen. Allerdings ist zurzeit das Interesse der wohnungssuchenden Studierenden grösser, als das Wohnungsangebot der älteren Menschen.

Wie funktioniert das?

Die Wohnpartnerschaften haben wegen der für die Studierenden typischen Wohnortwechselfrequenz eine begrenzte Dauer. Darauf müssen sich die wohnraumanbietenden älteren Menschen einstellen, sie werden bei der Beratung darauf hingewiesen. Eine Vertrauensbeziehung setzt jedoch eine gewisse Mindestdauer der Wohnpartnerschaft voraus. Die Hilfe- / Wohnen-Relation ist in Bremen wie in anderen Bundesländern auch – pro qm Wohnraum 1 Stunde Hilfe pro Monat. Dabei soll eine Obergrenze von 25 Std./Monat eingehalten werden. Pflegerische Hilfen können von den Studierenden nicht geleistet werden. Auch handwerkliche Hilfen sollen sie nur so weit leisten, wie es das übliche Heimwerkerniveau nicht überschreitet.

Der Seniorenlotse wird über dieses sinnvolle und zukunftsträchtige Projekt weiter berichten.

Dr. Dirk Mittermeier

Weitere Informationen:

Paritätische Gesellschaft für Soziale Dienste

Martin Stöver

Tel. 0163 92 99 946

Email wohnenfuerhilfe@gmx.de

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