Treffen der Bundessenioren in Bremen

Mann mit nachdenklicher Mine

(c)Dirk Mittermeier

Moin, moin

Auf Einladung des Landesvorsitzenden der Bremer SeniorenVertretung Dr. Andreas Weichelt trafen sich am 15. und 16. März 2019 die Delegierten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesorganisationen aller Bundesländer (BAG LSV) erstmalig im Land Bremen. Das Organisationsteam – Dr. Andreas Weichelt, Dr. Dirk Mittermeier und Reinhard Niehaus – hatte dafür ein anspruchsvolles Programm für das zweitägige Treffen vorbereitet.

Der erste Tag

Sitzungsteilnehmer

(c)Dirk Mittermeier

Bis 13 Uhr trafen die Teilnehmer aus den verschiedenen Bundesländern im Hotel INNSIDE in Bremen ein. In der angenehmen Atmosphäre des Konferenzraumes wurden zwischen 14 und 18 Uhr die Tagesordnungspunkte des ersten Tages wie folgt behandelt. Begrüßung durch die Vorsitzende Helga Engelke und deren Stellvertreterin Angelika Zander. Das geplante Grußwort der Senatorin für Soziales, Anja Stahmann, entfiel wegen einer Terminüberschneidung und wurde durch eine humorvolle Begrüßung des Hoteldirektors Frank Bauchwitz ersetzt. Nach Berichten des Vorstandes und des Schatzmeisters Friedel Rau nahm die Versammlung die Kassenberichte von Nora Jordan-Weinberg (Baden-Württemberg) und Dr. Andreas Weichelt (Bremen) zur Kenntnis und entlastete den Vorstand für den Zeitraum 2017 / 2018, danach wurde ein Delegierter aus Bayern, Hermann Lappus, als neuer Beisitzer in den Vorstand gewählt. Den Rest des Nachmittags nahm die intensive

Sitzungsteilnehmer

(c)Dirk Mittermeier

Antragsberatung in Anspruch. Die angenommenen Anträge aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bezogen sich unter anderem auf die ärztliche Versorgung in ländlichen Räumen, auf die Verbesserung der stationären Versorgung mit Hospizen, auf die Finanzierung der Palliativversorgung in Pflegeheimen, auf die Verhinderung von LKW-Unfällen mit Radfahrern und Fußgängern, auf die Verbesserung von Hinterbliebenenversorgungen, auf die Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum sowie auf den Wegfall der Budgetierung bei Ärzten.

Öffentlichkeitsarbeit

Abschließend stellte Dr. Dirk Mittermeier die aktuelle Öffentlichkeitsarbeit der SniorenVertretung  Bremen vor, die Herausgabe des Printmediums Durchblick sowie das Internet-Portal Seniorenlotse.Bremen. Er regte eine überregionale Kooperation der ÖA-Verantwortlichen für die Zukuft an. Diese würde auch für den Bundesvorstand die Möglichkeit eröffnen, zukünftig eine gemeinsame Zeitschrift herauszugeben.

Abendveranstaltung im Bremer Ratskeller

Für den Abend war ein gemeinsames Essen im Ratskeller vorbereitet. Staatsrat Fries konnte in Abwesenheit der Senatorin Stahmann eine kurze Begrüßungsrede für unsere Gäste halten. Höhepunkt war eine beeindruckende Weinprobe mit dem Kellermeister des Bremer Ratskellers. Herr, Karl-Josef Krötz, im Gewölbe des „Rose-Kellers“. Sichtlich zufrieden kehrten die Gäste am späten Abend ins Hotel zurück.

Sitzungsteilnehmer am Tisch

(c)Dirk Mittermeier

Der zweite Tag

Der Samstag begann mit der Anreise nach Bremerhaven. Dr. Mittermeier und Dr. Weichelt sowie die motorisierten Teilnehmer der Bundessenioren übernahmen den Shuttle in die Seestadt. Die Fahrt verlief bei schlechtem Wetter glücklich. Nach Ankunft um 9.30 Uhr begann der zweite Sitzungstag, der von Reinhard Niehaus organisiert wurde und in der Seniorenwohnanlage „Günther Lemke – Am Blink“ in Bremerhaven stattfand. Die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Brigitte Lückert referierte über die jüngere Geschichte Bremerhavens, vom Leben der Fischer und ihre Bedeutung für die Stadt, vom Einfluss der Amerikaner von 1945 bis zur heutigen Zeit, von der Bedeutung der Werften und der Schifffahrt, von der Bedeutung des Hafens, dessen Containerkaje von 4,5 km Länge heute die größte in Europa darstellt. Ihr Referat in Verbindung mit ihrer eigenen politischen Geschichte war ein erster Höhepunkt dieses Vormittags. Der zweite Teil erbrachte eine weitere Beratung eines Antrages aus Bremerhaven zur Verbesserung der Pflege, der Palliativbereiche und den Ausbau der stationären Hospizversorgung. Der Antrag wurde bei einigen Veränderungen einstimmig angenommen. Im weiteren

Sitzungsteilnehmer

(c)Dirk Mittermeier

Verlauf diskutierten die Teilnehmer*innen die Berichte aus den einzelnen Bundesländern, deren Vertreter*innen die wichtigsten Themen nannten. Auffallend viele Berichte bezogen sich auf Altersarmut, auf hauptamtliche Seniorenvertreter*innen, auf Erfahrungen mit Seniorenmitwirkungsgesetzen, auf die Auswirkung der Digitalisierung, auf Gesundheit, Pflege und Hospiz, auf Verbesserung der Palliativmedizin sowie auf Anreize beim Freiwilligen Engagement. Die Versammlung endete mit dem Hinweis auf ein nächstes Treffen im September dieses Jahres und mit der Terminierung einer weiteren Mitgliederversammlung im März 2020. Nach Abreise von zwei Mitgliedern startete die Stadtrundfahrt in zwei Bussen des Deutschen Roten Kreuz bzw. der Seemannsmission zu wichtigen Punkten im Stadtbild von Bremerhaven. Erster Haltepunkt war eine Wohnanlage, die zu seniorengerechten Wohnungen umgebaut war. Zweiter Halt war das Columbus-Center mit all seinen Museen und Schiffen. Drittens startete eine Hafenrundfahrt mit der Erläuterung der wichtigsten Stellen und deren Bedeutung für die Stadt Bremerhaven. Schließlich endete der zweite Veranstaltungstag mit dem traditionellen Fischessen in der Restauration der Seniorenwohnanlage Günther Lemke, erster Vorsitzender des Bremerhavener Seniorenwerkes (BEW). Die bahnreisenden Teilnehmer*innen wurden von den Herren Weichelt und Mittermeier zum Bahnhof gefahren und dort verabschiedet.

zwei Frauen

(c)Dirk Mittermeier

Tschüs

Der herzliche Dank des Vorstandes an das Orgateam beendete ein anstrengendes Wochenende. Bremen sei ein Vorbild für weitere Veranstaltungen dieser Art, so die Vorsitzende Helga Engelke zum Abschluss.

Dr. Andreas Weichelt

  1 comment for “Treffen der Bundessenioren in Bremen

  1. Reinhard Niehaus sagt:

    Treffpunkt war in Bremerhaven nicht in der Seniorenwohnanlage Günter Lemke
    sondern in der Räumen der Gastronomie Haus am Blink gleich gegenüber

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