„Die Stadt muss allen gehören“

Demobanner vor dem Bremer Hauptbahnhof

(c)Dirk Mittermeier

Demo für das Menschenrecht auf Wohnen

Eine lange Liste von Unterstützer*innen hatte auf dem Aufruf für die Demonstration des Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen Bremen am Samstag, den 23. März unterschrieben: diverse Gewerkschaftsverbände, Projektgruppen, das Diakonische Werk Bremen ebenso wie der Mieterschutzbund Bremen. Man ging gemeinsam auf die Strasse für bezahlbaren, finanziell leistbaren Wohnraum für alle und gegen Mietenwahnsinn, Bodenspekulation und Verdrängung.

Forderungen

Demobanner vor dem Bremer Haupfbahnhof

(c)Dirk Mittermeier

So kam eine Zahl von ca. 2.000 Teilnehmern zustande, die vom Bahnhofsplatz durch die Stadt zu einer Abschluss-Kundgebung auf dem Marktplatz zog. Dabei waren Aktive, die sich für die Obdachlosen einsetzen, sowie die „Omas gegen Rechts“ und andere. Alle Altersgruppen waren repräsentiert, weil alle von der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt betroffen sind: Familien, Alleinstehende, Studierende, Auszubildende, Menschen mit geringem Einkommen, Rentner*innen, Geflüchtete und ältere Migranten*innen. Die Grenze von 30% des Nettoeinkommens für die Miete wird auch in Bremen zu oft überschritten. Eine lebendige, wachsende Stadt, die Bremen sein will, braucht einen anderen Umgang mit Wohnraum. Wohnungsbau muss sich an ökologischen, nachhaltigen und sozialen Zielen ausrichten. Ermutigend war auf jeden Fall die Vielfalt der Teilnehmer an dieser Kundgebung, ein Querschnitt durch die Gesellschaft Bremens.

Dr. Dirk Mittermeier

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