UPD Patientenberatung – Quo vadis ?

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Gewusst haben es alle, oder doch nicht?

Der Arbeitskreis „Pflege & Gesundheit“ der SeniorenVertretung Bremen hat bereits 2015 die gesetzlich zugesagte Unabhängigkeit in Gefahr gesehen, sollte die Vergabe an einen Dienstleister für Krankenkassen erfolgen. Wie einstimmig am 3.11.15 beschlossen, wurde von der SenV der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Herr Karl-Josef Laumann sowie alle in der Bürgerschaft vertretenen Parteien aufgefordert, die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, dass die „Unabhängige Patientenberatung Deutschland“ (UPD) unabhängig bleibt.

dramatischer Rückgang der Beratungsleistungen

Leider ohne Erfolg. Am 1.1.2016 wurde die Firma „Sanvartis“ bundesweit bis 2022 als Träger mit der UPD beauftragt. Bereits nach gut einem Jahr  waren die Beratungen in Bremen um 74 % zurückgegangen. Und nun wurde bekannt, dass das bisherige Trägerunternehmen der UPD von privaten Investoren gekauft worden ist. Bislang gehörte die UPD GmbH der Mutterfirma Sanvartis GmbH und somit der dahinter stehenden Sanvartis Group GmbH mit Sitz in der Schweiz. Der neue Eigentümer ist eine neu gegründete „Sanvartis Careforce Holding GmbH“ mit Sitz in Duisburg. Den Informationen nach soll der neue Eigentümer „Careforce“  vornehmlich Pharmareferenten ausbilden.

Fragen

Ist hier nicht zu hinterfragen und zu prüfen, wofür die Sanvartis die finanziellen Mittel verwendet hat, die ja nicht nur aus Steuermitteln, sondern größtenteils von den Versicherten zur Verfügung gestellt wurden? Es sind Antworten fällig!

Elke Scharff

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