Ich glaub, ich werde dement!

Man trifft auf der Straße einen Bekannten und weiß im Moment einfach nicht den Namen. Nachdem man sich so durch das Gespräch manövriert hat und auseinander geht, fällt es einem siedendheiß ein, natürlich das war doch „ Herr Meier“. Nun glaube ich aber nicht, dass es sich dabei schon um Demenz handelt. Sie soll ja schleichend kommen, aber das hatte ich auch schon, als ich noch viel jünger war. Manchmal habe ich das Gefühl, das Gehirn schaltet bei Dingen, die für uns persönlich nicht so wichtig sind,  auf eine Art „Sparmodus“ runter.

Früher hieß es: ach „Tante Lieschen“ ist schon ein bisschen tüdelig, aber heute haben wir Angst wirklich dement zu werden.

Sport Mädchenklasse bei der Gymnastik

(c)Bundesarchiv, Bild 183-37247-0001 / Richter / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Was können wir tun um der Vergesslichkeit entgegen zu wirken?

Gesunde, ausgewogene Ernährung ist wichtig, viel trinken aber wenig Alkohol und natürlich nicht rauchen und nicht zu vergessen: viel Bewegung! Also schnürt die Sportschuhe und dann frei nach dem Motto: „Turne bis zur Urne“

Gertrud von Hacht

  2 comments for “Ich glaub, ich werde dement!

  1. Eva
    10. November 2018 at 1:00 pm

    Hallo, Gertrud, viele von uns haben Angst vor der Demenz. Deswegen habe auch ich vieles gelesen zur Vermeidung dieser schrecklichen Krankheit.. Also, wie schon gesagt, Bewegung ist superwichtig. Aber auch soziale Kontakte lassen uns im Kopf beweglich bleiben. Und das wissen wir inzwischen alle: Immer wieder zuviel Alkohol vernebelt das Gehirn dauerhaft, nicht nur am nächsten Morgen.

  2. Brigitte
    11. November 2018 at 11:41 am

    Ich finde auch, dass heute sehr sorglos und unbedacht mit den Begriffen „Demenz“ und „dement“ umgegangen wird – oft noch mit einem schiefen Lächeln hinterher. So wie Gertrud denke auch ich, dass unser Gehirn sehr klug wichtig von unwichtig unterscheiden kann – um sich dann auf die für uns existentiellen Dingen zu konzentrieren. Und wer weiß vielleicht glaubt Frau Meier, sich mit Frau Schmidt angeregt unterhalten zu haben – dabei war ICH es doch, Frau Schulze! Und trotzdem war es ein schönes Zusammentreffen: zwischen zwei Menschen nämlich, die sich aneinander erinnert haben.

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