Freibad

Wir haben ihn in diesem Jahr, den Supersommer!!! Was ist da erfrischender, als ins Freibad zu gehen und obendrauf natürlich ein leckeres Eis. Wie schön wäre es, jedes Kind könnte schwimmen lernen. Wie ich neulich las, ist dem gar nicht mehr so.

erste Schwimmversuche

Ich erinnere meine ersten Versuche an der Flensburger Förde als Neunjährige. Wir waren im Flüchtlingslager Kielseng, Flensburg-Mürwik, gleich neben der Marineschule untergebracht. Da gab es auch einen Supersommer. Schwimmkundige Erwachsene bemühten sich, uns das Schwimmen beizubringen. Es kostete natürlich in der Förde mehr Mut, auch haben die vielen Quallen nicht besonders einladend gewirkt. Oft kam ich auch mit Feuerquallen in Berührung, gar nicht angenehm. Aber wie stolz war ich, dann bald wirklich eine gute Schwimmerin geworden zu sein. In den Sommerferien eines verregneten Sommers habe ich dann in der Marine-Schule mein Frei- und Fahrtenschwimmzeugnis gemacht. Alles bei damals 14 Grad Wassertemperatur. Das härtet ab, da lernt man das Zittern und danach hat man Hunger, aber der konnte damals nur sehr genügsam gestillt werden. Jedenfalls trug ich mein Zeugnis stolz nach Hause.

Schwimmparadies

Schwimmerin im Wasser mit Badekappe

(c)Elisabeth Kriechel

Später siedelten wir ins Rheinland um und hier wurde der Laacher See mein Schwimmparadies. An manchen Tagen habe ich da bis zu 7 km zurückgelegt, natürlich in mehreren Einheiten. Für mich war und ist das Freibad, oft ging sowas eben nicht, dann mußte es das Schwimmbad sein. Wie ein Fisch im Wasser sich zu bewegen ist eigentlich ein herrliches Erlebnis, ganz früh morgens, wenn noch nicht so viele Besucher da sind, kann man seine Runden drehen und wie kommt man danach nach Hause, wie schmeckt da ein Frühstück.

Ach, Bremer Sommer, mache noch viele Menschen schwimmfroh, aber auch achtsam, denn es hat auch seine Gefahren.

Elisabeth Kriechel

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