Finissage der Ausstellung „Protest + Neuanfang. Bremen nach ’68“

Das Focke-Museum in Kooperation mit dem Kulturforum Türkei läd ein zur Abschlussveranstaltung der Ausstellung „Protest + Neuanfang. Bremen nach ’68“.

Zülfü Livaneli im Focke-Museum

ein Mann sitzt auf einem Stuhl

Zülfü Livaneli – ein Europäer vom Bosporus (c)Focke Museum

Zülfü Livaneli ist seit den 1970er-Jahren einer der beliebtesten Künstler der Türkei. Er ist Komponist, Sänger, Schriftsteller und Filmregisseur und erhielt für seine Werke zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Seine Biografie ist nicht nur mit der jüngeren türkischen, sondern darüber hinaus auch mit der Bremer Geschichte verbunden. Nach dem Militärputsch in der Türkei 1971, und seiner Inhaftierung aufgrund seiner regimekritischen Einstellung, musste er sein Heimatland verlassen. 1983 war er für einige Zeit in Bremen und nahm hier im Sendesaal von Radio Bremen unter der Leitung von Peter Schulze sein zweites Studioalbum „Ada“ auf.

Über sein Leben, seine Arbeit und den künstlerischen Brückenschlag zwischen Ost und West spricht Zülfü Livaneli mit seinem langjährigen Freund Peter Schulze im Zuge der Finissage der Ausstellung „Protest + Neuanfang. Bremen nach ’68“ am

Sonntag, den 5. August 2018 um 14.00 Uhr im Focke-Museum.

Nach einer Einführung zu Zülfü Livanelis Werk von Bülent Uzuner (Vorsitzender des Kulturforums Türkei), wird der Bremer Autor und Filmemacher Orhan Çalişir, der 2013 einen viel beachteten Dokumentarfilm über Livaneli drehte, durch das das Gespräch führen. Musikalisch wird der Nachmittag von zwei Musikern begleitet, die sich ein internationales Renommee verdient haben. Der Pianist, Komponist und Arrangeur Henning Schmiedt arbeitet seit Jahrzehnten mit internationalen Künstlern wie Mikis Theodorakis, Jocelyn B. Smith und auch Zülfü Livaneli zusammen. Die Cellistin Anja Lechner, die beim renommierten Plattenlabel ECM-Records unter Vertrag steht,  fühlt sich in einem Streichquartett ebenso zu Hause wie in einem Jazzensemble. Auch ihr musikalisches Schaffen ist eng mit dem Einfluss fremder Kulturen verbunden.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Kulturforum Türkei ausgerichtet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Focke-Museums

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