Betrug an der Haustür

Polizei Hinweisschild

(c)Gerd Feller

Man kann gar nicht oft genug auf die Betrugsmaschen hinweisen, mit denen sich Gauner auf Kosten der älteren Menschen bereichern wollen. Dabei sind die Tricks immer dieselben: Die Täter geben sich als Handwerker, Geschäftsleute, Spendensammler, Versicherungsvertreter und sogar als Polizisten aus. Meistens klingeln sie an der Haustür und versuchen sich unter irgendeinem Vorwand Zutritt zu verschaffen. Sie geben vor, Strom- und Wasserstände ablesen zu müssen, irgendwelche Umfragen für Institutionen, z.B. wie Post oder Krankenkasse, durchzuführen, handwerkliche Dienste anzubieten, Verträge für ein Abonnement abzuschliessen oder um Hilfe betteln zu müssen. Nichts ist unmöglich.

Ihr Ziel ist stets, schnell an Wertgegenstände und Bargeld zu kommen. Diese kriminellen Machenschaften sind immer mit Geldforderungen verbunden. Dabei sind Gewaltanwendungen und teils gefährliche Verletzungen durch die Betrüger*innen nicht selten.

Wie kann man sich dagegen schützen?

  • Öffnen Sie die Tür nur mit einer Türsperre oder nutzen Sie eine Türsprechanlage.
  • Lehnen Sie Haustürgeschäfte grundsätzlich und auch nachdrücklich ab.
  • Lassen Sie niemals Fremde beziehungsweise unglaubwürdige Personen in Ihre Wohnung, auch dann nicht, wenn sie in einer Uniform stecken.
  • Wenn unaufgefordert Personen öffentlicher Dienstleister (Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk etc.) vor der Tür stehen, lassen Sie die Kette geschlossen, verlangen Sie einen Ausweis und lesen Sie den in Ruhe. Rufen Sie dann bei öffentlichen Behörden / Polizeidienststellen an und fragen nach, ob es ein Anliegen gibt.
  • Bei einer angeblichen Notlage reichen Sie das Gewünschte hinaus oder bieten Sie an, Hilfe zu rufen. Lassen Sie dabei Ihre Tür durch eine Sperre gesichert.
  • Sind Sie allein und verunsichert auch bei angekündigten Terminen (z.B. Stromablesung), dann bitten Sie einen Nachbarn    vorab hinzu, um sich gegenseitig beizustehen.
  • Bei verdächtigen Personen oder Anliegen informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110.

Weitere Informationen finden sich in den Broschüren „Sicher leben“ und „Sicher zu Hause“ und im Internet unter: http://www.vorsicht-trickbetrug.de/an-der-haustuer/ (Quelle: Verbraucherschutz und LKA Rheinland-Pfalz, März 2018)

 Gerd Feller

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