„Was brauchen wir im Alter?“

Die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil hat verschiedene Antworten.

Annelie Keil, Frau am Rednerpult mit Blumen im Vordergrund

Annelie Keil (c) hhs

Im großen Saal der Nord-Bremer Stiftungsresidenz St. Ilsabeen sind alle Stühle besetzt, als Annelie Keil sich hinter das Rednerpult stellt und fröhlich über ihre Lebenserfahrungen berichtet, wie man damit im Alter umgeht und welchen Nutzen das hat. Die Sozialwissenschaftlerin hält keinen Vortrag im üblichen Sinne. Sie erzählt von sich, von ihren Erfahrungen und Beobachtungen und was sie davon empfehlen kann. Ein paar Gedankensplitter habe ich mir notiert:

  • Wer hat Angst ein Pflegefall zu werden? Den Zustand Pflegefall kennen wir doch alle, denn wir kommen als Pflegefall zur Welt: wir waren alle einmal ein Baby und wurden gefüttert, in Windeln gewickelt und hin und her geschoben…
  • Älter werden heißt neu werden.
  • Wir sind im Alter „Wahlverwandte“. Wer im Altenheim lebt, lebt in einer Zwangsgemeinschaft, in die man sich einreihen muss.
  • Erfindungen, die schön sind: Gehstock und Rollator.
  • Einer trage des anderen Last – ohne diese Hilfe geht es nicht.
  • Über Erwartungen sollte man reden. Was tut einem gut?

So, das sind meine Gedankensplitter, die ich in meinem Notizbuch festgehalten habe. Wer mehr von Annelie Keil erfahren möchte, sollte ihre Homepage aufrufen.

Kleine Brise

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