Das Thema ZOB ist noch nicht abgehakt!

ZOB, Fahrradfahrer an einer Straße

Die aktuelle Situation am Bremer ZOB (c) J.Schwolow

Es ist erfreulich, dass endlich die Grundstücksfragen und damit die Standortwahl des zukünftigen Bremer Zentralomnibusbahnhofs in Nähe des Hauptbahnhofs hinter dem ehemaligen Fruchthof geklärt sind. Die Grundstückseigner sollen sich, Pressemeldungen zufolge, mit der Stadt geeinigt haben, und die ersten Vorschläge für die Gestaltung eines immer noch recht zentral liegenden ZOB liegen auf dem Tisch.

Man könnte meinen, damit seien für die Bremer Seniorenvertretung die langjährigen Bemühungen um den ZOB zu Ende. Das ist aber keineswegs der Fall. Bei der Gestaltung des Projekts kommt es nun darauf an, dafür zu sorgen, dass der ZOB alters- und behindertengerecht gebaut wird. Es geht dabei um barrierefreie Einstieg- und Ausstiegmöglichkeiten, insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Gehhilfen und um barrierefreie Zugänge zu den infrastrukturellen Einrichtungen (Toiletten, Gastronomie, Fahrkartenschalter und vieles mehr). Außerdem sollte das geplante Hotel eine ausreichende Anzahl barrierefreier Zimmer aufweisen.

Straßenbahn

(c) kbu

Besonderes Interesse sollte auch den Zuwegungen zwischen dem Hauptbahnhof, den Haltestellen der BSAG und dem neuen ZOB gelten. Sie müssten ebenfalls barrierefrei, verkehrssicher und möglichst wetterfest ausgebaut und beschildert werden, damit alle umsteigenden Passagiere die unterschiedlichen Verkehrsträger ohne Einschränkungen   auch im Eilfall ‒ erreichen können.

Die Bremer Seniorenvertretung wird sich deshalb bemühen, in die Detailplanung rechtzeitig einbezogen zu werden.

Gerd Feller

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