Staatsarchiv verlängert Ausstellung „Glaube und Politik“

Wie verlief die Reformation in Bremen?

Reformation, Vorderansicht des Bremer Rathauses

(c) frauenseiten, Fischer

Wer waren die wichtigsten Akteure, was waren ihre Beweggründe? Ging es gemächlich zu oder kam es zu Unruhen und wie prägte das Epochenereignis die weitere Geschichte der Hansestadt? Weil sich Bremen von dem neuen Glauben politische Emanzipation vom Erzbischof erhoffte, gingen Glaube und Politik in der Hansestadt eine enge Bindung ein.

Streitbare Epoche

Das Staatsarchiv Bremen und die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen haben dazu die Ausstellung „Glaube und Politik – Dokumente zur Reformation in Bremen“ konzipiert, die seit dem 25. September 2017 im Staatsarchiv zu sehen ist.

Bremer Schlüssel als Relief in einer Backsteinfassade

(c) Bärbel Ahrens

Präsentiert werden Dokumente aus Ratsarchiv und Ratsbibliothek: von der Kundigen Rolle über das Wormser Edikt und Texten Luthers bis hin zu Urkunden von Kaiser Karl V. Die Originale geben unmittelbaren Einblick in die geistlichen und politischen Auseinandersetzungen der Reformationszeit und lassen eine streitbare Epoche in der Geschichte unserer Stadt lebendig werden.

Die Ausstellung hat zahlreiche Interessierte erreicht und wird auf vielfachen Wunsch um einen Monat verlängert. Sie ist daher noch bis zum 31. Januar 2018 im Staatsarchiv geöffnet, der Eintritt ist frei. Infomaterial und eine Broschüre zum Thema liegen in der Ausstellung kostenfrei aus. Öffnungszeiten: Mo., Di., Fr. 9 bis 16 Uhr, Mi., Do., 9 bis 18 Uhr, Am Staatsarchiv , 28203 Bremen. Infos im Web: www.staatsarchiv-bremen.de

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