Die Arbeit der Seniorenvertretung in 2017

Um es vorweg zu sagen, und das bestätigten die Empfindungen fast aller Beteiligten und Delegierten, wird die Arbeit der Seniorenvertretung Bremen insgesamt als sehr positiv empfunden.

Männerportrait

Vorsitzender der Seniorenvertretung Bremen, Dr. Andreas Weichelt, (c) Seniorenvertretung

Die Arbeit fand in Mitgliederversammlungen, in Arbeitskreisen, Arbeitsgemeinschaften, Arbeitsgruppen und im Vorstand statt. Darüber hinaus haben Delegierte der Seniorenvertretung Bremen Außenwirkungen über eigene Büros (Obervieland) oder aber durch Sprechstunden (Vahr und Horn-Lehe) erzielt. In der Verbesserung dieser Arbeit wird ein Teil unserer zukünftigen Arbeit liegen.

In der ersten Delegiertenversammlung (DV) 2017 wurden die politischen Grundlagen für unsere Wahlprüfsteine gelegt, die dann in einer prominent besetzten zweiten DV debattiert wurden. Ein schöner Erfolg, der auch in der Presse vermerkt wurde.

In der dritten DV im Okt 2017 hat der Vorstand seine Arbeit vorgestellt und im Wesentlichen von den Delegierten Anerkennung erhalten. Das traf ─ nach Debatte ─ auch für die Vorstellung von Dr. Mittermeier zu, der nun nach Übertragung seines Mandats durch eine Bremer Partei zum kooptierten Mitglied im Vorstand geworden ist und die Rolle des Mediensprechers übernimmt.

Arbeitskreise

Auch die Ergebnisse der Arbeitskreise ─ bereits im Oktober vorgestellt ─ können sich sehen lassen. Hochrangige Referenten im Bereich Bauen, Wohnen und Verkehr, zum Beispiel die Darstellung des „Bremer Punktes“ durch Corinna Bühring oder das Referat von Professor Glaeske über die Entwicklung von Bremer Krankenhauskeimen und die Bedeutung für die Gesundheit von Senioren, sind erwähnenswert. Ebenfalls das Referat von Frau Nowack zum Thema 7. Altenbericht und die Darstellung von Bernd Gosau zur Zukunft des AK Programme + Öffentlichkeitsarbeit. Danach könnte dieser Arbeitskreis in Zukunft durch zwei Arbeitsgemeinschaften „Messen und Außendarstellung“ sowie „Beiräte und Programme“ ersetzt werden. Ebenso könnte der Vorstand über die Bedeutung des Arbeitskreises „Politik und Soziales“ nachdenken und ihn durch Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen ersetzen. Die Arbeitsgruppe „Statut“ wird sich abschließend zu diesen Themen äußern.

Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgruppen und Arbeitsgemeinschaften haben 2017 intensiv gearbeitet. Wir haben zunächst die AG Rente mit einem hervorragenden Abschlusspapier beendet. Die Arbeitsgemeinschaft „Pflege und Wohnen im Alter“, die Vorschläge zur Stärkung der Bewoh-nerbeiräte in Alten- und Pflegeeinrichtungen erarbeitet hat, schloss ihre Arbeit im August 2017 ab, soll aber voraussichtlich in Zukunft zu neuen Themen weiterarbeiten. Die Arbeitsgruppe „7. Altenbericht“, die unter Leitung von Dr. Mittermeier noch mehrere Male tagen wird, hat die Aufgabe, in diesem Zusammenhang Ansprüche an die Behörden zu formulieren. Die Arbeitsgruppe „Statut“ soll in absehbarer Zeit beendet werden, damit das Papier mit den Ergebnissen an die Delegierten verschickt werden kann. Die Arbeitsgruppe „Zukunft“ wird unter Leitung von Ekkehard Grimm noch einige Male tagen.
Außer den Vorstandsmitgliedern haben sich an Arbeitsgruppen und Arbeitsgemeinschaften folgende Delegierte beteiligt: Fritz Bolte, Gerd Feller, Hans-Ulrich Janetzki, Hugo Köser, Birgit Maass, Anke Maurer, Wolfgang Reimers, Hajo Richter, Manfred Sack, Jochen Schwolow, Heidelinde Topf, Johanne Thurn. Dafür herzlichen Dank!

Dem Vorstand erstatte ich – wie schon auf der sehr gut besuchten Weihnachtsfeier ̶ meinen Dank für die geleistete Arbeit:

  • Karin Fricke – stellv. Vorsitzende, Aufsuchende Altenarbeit, DLZ
  • Dirk Schmidtmann – stell. Vorsitzender, Infoveranstaltungen und Gesprächsleitungen
  • Karin Markus – Protokoll und Deputation Soziales
  • Anna Möller – Geld und Finanzen
  • Elke Scharff – Deputation Gesundheit und Stadtteilbüro Obervieland
  • Zeynep Sümer – Migration und Durchblick/ Übersetzung
  • Dietmar Stadler – Arbeit im Stadtteil
  • Ernst Benthien – Arbeitsgemeinschaft Beiräte und Arbeit im Stadtteil
  • Bernd Gosau – Lektorat und neuer Flyer
  • Gerd Feller – Chefredaktion Durchblick
  • Dr. Dirk Mittermeier – Mediensprecher

Nicht zuletzt ist Frau Scheuer für ihre Arbeit im Büro zu danken.

Aktiven Austausch in den Beiräten verstärken

Einen Wermutstropfen kann ich abschließend nicht verhehlen: Von 96 Delegierten haben sich ca. 25 % aktiv an der Arbeit beteiligt. Selbst wenn wir die Diskutanten und die damit regelmäßig erscheinenden Delegierten in Rechnung stellen, kommen wir lediglich auf ca. 65 % aktive Delegierte. Das ist zu wenig.
Einige wenige verstehen ihr öffentliches Amt falsch. Mit einem auf ein Minimum begrenzten Erscheinen oder nur mit rhetorischen Auftritten nehmen sie ihr öffentliches Amt, und damit ihre Pflichten nicht wahr. Ein Austausch von seniorenpolitischen Angelegenheiten in den Beiräten und umgekehrt wird somit von vornherein unterbunden. Wertvolle ehrenamtliche Seniorenarbeit geht verloren. Es ist Aufgabe des Vorstandes für 2018 dieses Problem anzugehen und zu lösen.

Mehrere Delegierte haben in den zurückliegenden Amtsperioden hervorragende Arbeit geleistet. Dafür herzlichen Dank!
Meine Aufgabe sehe ich in erster Linie als Ideengeber und Koordinator für die Arbeit in 2018. Ich hoffe, wir alle gemeinsam können die zukünftigen Probleme lösen, und ich wünsche Ihnen allen alles Gute im neuen Jahr 2018!

Dr.Andreas Weichelt, Vorsitzender

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