Spende für kommende Generationen

Generationen, Junge und alte Hand

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Eigentlich ist eine Spende für kommende Generationen schon früh mit anzudenken und auch anzusammeln, damit auch etwas zu Spenden vorhanden ist. Reichen sich doch – oder sagen wir besser – reichten sich doch bisher Generationen stets die goldenen Eimer.

Wird ein Mensch in angemessener Selbsterziehung gesund alt, ist es ihm eigentlich ein Bedürfnis, seinen Extrakt einmal genau anzusehen und herauszufinden, was zu spenden für die Kommenden weiterbringend sei.

Die Familien heute leben nicht mehr eingebettet im Großverband, so bekommen die Kleinen kaum etwas von Großeltern mit. Zum einen, weil man flexibel sein muß und seinem Arbeitsplatz entsprechend wohnt. Zum anderen auch, weil man das Zusammenleben auch nicht unbedingt will. Individuell werden ist auch mit Abnabelung und Distanz verbunden.

Generationen, Junger und alter Mann sitzen zusammen

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Weitergeben, quasi Spenden, ja! Aber wie und dann irgendwie doch auch Wirkliches? In anderem, in frei gewähltem Zusammenhang eben. Wir müssen es neu ergreifen, es ist dran. Uns trug Vorheriges, wir durften werden, uns bewähren. Und dies, wird es erkannt – und dazu noch dankbar – gebiert den Wunsch nach Spenden.

Lebenserfahrung kann man nicht kaufen, die wird einzeln erworben und verdichtet sich im Alter zu einem wirklich wertvollen Extrakt. Man kann es auch Altersgold nennen. Dies spenden zu dürfen, als freilassendes Angebot, muß ja nicht eins zu eins übernommen werden. Das kann auch die Verbindung weiter bestehen lassen zwischen hier auf Erden Wirkenden und schon Vorangegangenen.

Elisabeth Kriechel

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