III. Wahlprüfsteine zum Thema RENTE

Wahlhefte und Parteiprospekte

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Zur Bundestagswahl am 24. September 2017 können wir Senioren den Kandidaten unseres Wahlkreises auf den Zahn fühlen.

Fragen Sie Ihre Kandidatin/ Ihren Kandidaten zum Thema R e n t e:

Hintergrund:

Unterbrochene Erwerbszeiten und minder bezahlte Beschäftigungen bewirken, dass viele Menschen in Zukunft eine Rente unterhalb der Grundsicherung erhalten. Sie werden im Alter arm sein. „Innerhalb von zehn Jahren stieg die Quote der armutsgefährdeten Alten von 10,7 auf 15,9 Prozent.“ (Zitat aus „Arbeit schützt nicht immer vor Armut“ in TAZ vom 3.3.2017)

  • Wie sehen die Pläne Ihrer Partei für eine Reform der Sozialversicherungsrente aus?
    Was sind Ihre Überlegungen zur Mindestrente?
  • Werden Sie und Ihre Partei sich dafür einsetzen, dass die Leistungen bei Erwerbsminderungsrenten verbessert werden und dass künftig keine Rentenabschläge erfolgen?
  • Wie stehen Sie zur betrieblichen Altersvorsorge? Sind Sie dafür, dass alle Arbeitgeber diese einführen? Welche Schritte werden Sie dafür einleiten?
  • Wie wollen Sie die Arbeitsmarktpolitik gestalten, die Älteren die Chance einräumt, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse einzusetzen sowie flexibel in den Ruhestand zu gehen?

Diese Wahlprüfsteine haben der Vorstand der Seniorenvertretung Bremen und der Landesseniorenrat Niedersachsen erarbeitet. Sie liegen den Delegierten der Seniorenvertretung in Bremen zur Diskussion vor.

Hier finden Sie die Wahlprüfsteine zum Thema Wohnen und Gesundheit.

Elfie Siegel

  1 comment for “III. Wahlprüfsteine zum Thema RENTE

  1. Elfie Siegel
    7. April 2017 at 10:57 am

    Ergänzung: Die Gewerkschaft Verdi warnt vor drohender Altersarmut bei weiblichen Beschäftigten im Handel. Zwischen 2010 und 2014 sei der Anteil der Beschäftigten im Einzelhandel, die nach einem Tarifvertrag bezahlt wurden, von 41 auf 30 Prozent gesunken. Im Groß- und Außenhandel habe bereits nur noch 20 Prozent der Beschäftigten einen Tarifvertrag. (aus „Verdi warnt vor Altersarmut bei weiblichen Beschäftigten“ in TAZ vom 7.4.2017)

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