„Bonne queue“

Fritz Niemann engagiert sich im Verein „Lange Aktiv Bleiben“

Männerportrait

Fritz Niemann (c)H. Brünjes

Als Fritz Niemann sein Berufsleben vor über 20 Jahren beendete, entdeckte er seine Leidenschaft für das Billardspielen: „Bei diesem Sport hat man immer mal wieder eine Pause und kann sich zwischendurch hinsetzen – das ist für ältere Menschen besonders wichtig“, so Fritz Niemann. Heute leitet er einen Kreis von rund 15 Leuten, die sich im Verein Lange Aktiv Bleiben e.V. in den Räumlichkeiten des Stadtteilhauses St. Remberti bis zu dreimal die Woche treffen. Gespielt wird die Variante Karambolage mit drei Billardkugeln und ohne Löcher.

„Um die freie Zeit nach dem Berufsleben zu nutzen und die wegfallenden Kontakte zu ersetzen, sollte man sich neue Aufgaben und Gemeinschaften suchen,“ meint Fritz Niemann. „Wir sind offen für Gleichgesinnte, die Freude am Billardspielen haben oder diesen Sport kennen lernen möchten. Und wir pflegen auch die Gemeinschaft. So gibt es bei uns – auf freiwilliger Grundlage – eine Geburtstagsrunde oder wir gehen zusammen essen. So entstehen langjährige Freundschaften.“

Aktiv im Alter

Der Verein Lange Aktiv Bleiben e.V. (LAB) hat sich zur Aufgabe gemacht, einen Ort der Begegnung mit unterschiedlichen Angeboten zur Beratung, Kommunikation, Bildung, Geselligkeit und Aktivitäten für Menschen in der nach beruflichen Phase bereit zu stellen, unabhängig von Herkunft, Rasse, Religion und der politischen Einstellung.

Mann am Billardtisch

Fritz Niemann (c)H. Brünjes

Die Begegnungsstätte des Vereins auf dem Gelände des Rembertistifts in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofes bietet als Einrichtung der offenen Altenhilfe Aktivitäten, Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten für Menschen in der nach beruflichen Lebensphase. Die vielfältigen Gruppenangebote und Veranstaltungen tragen dazu bei, den Austritt aus dem Erwerbsleben zu erleichtern und eine aktive und positive Lebensgestaltung im Alter zu ermöglichen. Dabei ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements von großer Bedeutung und trägt dem Erfahrungswissen der Älteren Rechnung. Viele ältere Menschen entdecken erst im Ruhestand Fähigkeiten, zu deren Verwirklichung sie im Berufsleben keine Zeit hatten. Talente, die sich erst im Alter entfalten, werden angeregt, gefördert und unterstützt. Insgesamt wird das generelle Ziel verfolgt, einer Isolation und Ausgrenzung im Alter entgegenzuwirken und die Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Miteinander so lange wie möglich zu erhalten.

Logo mit Schrift und blauem Kreis

(c) lab-bremen.de

Die Räume der LAB befinden sich im Stadtteilhaus St. Remberti der Bremer Heimstiftung, auf dem Gelände des St. Rembertistiftes. Angeboten werden z.B. sportliche Aktivitäten, ein Computerclub, aber auch Spiele. Entscheidend ist die Gemeinschaft. Weitere Info über die LAB gibt es im Internet auf der Website: www.lab-bremen.de oder unter Tel.: 0421 326049.

Heiner Brünjes

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