Eine Bitte an die BSAG

Alte Frau steigt in Straßenbahn

(c) Devrim Sahiner

Neulich saßen wir in einer Seniorenrunde beisammen. Die Themen wechselten munter. An einem bissen wir uns allerdings fest. Unsere BSAG. Ja „unsere“, denn wir sind ja zunehmend auf diese Fahrmöglichkeit angewiesen. Und dies vorweg: die BSAG tat viel für Senioren, Behinderte und Eltern mit Kinderwagen. Danke dafür.

Keine Straßenbahn in der Obernstraße?

Mann mit Shopper an einer Haltestelle

(c) Elfie Siegel

Aber, und nun kommt ein großes ABER! Immer wieder tauchen Pläne auf, die Straßenbahn von der Obernstrasse in die Martinistrasse zu verlegen. Da fragten wir uns denn doch: wie soll das gehen? Welche Altersklasse findet man in den Geschäften von Obern- und Hutfilterstrasse? Es sind meines Erachtens nach die Älteren. Die junge Generation zieht es zu den großen Einkaufszentren am Stadtrand.
Aber nicht nur dies wäre ein Grund, die Bahnen weiterhin durch die Obernstrasse fahren zu lassen. Wie sollen denn die Älteren, gar mit Rollstuhl oder Rollator, den Weg von der Martinistrasse zur Obernstrasse bewältigen? Da sind auch Treppen zu überwinden. Will man die umgehen, sind Umwege fällig; und die können beschwerlich sein für die ältere Generation.

Liebe BSAG, lasst die Bahnen dort wo sie jetzt sind

Straßenbahn

(c) kbu

Und noch eine Bitte: können die blauen Kästen in den Bahnen, an denen die Karten zu lösen sind, nicht an anderer Stelle in den Bahnen angebracht werden? Man steht auf wackligem Boden, denn unter den Füßen hat man die „Drehscheibe“! Das ist generell schon wackelig; besonders aber in Kurven. Ich bat schon wiederholt Mitfahrende, diesen Fahrkartenkauf für mich zu erledigen. Dank lieber Mitmenschen, fand sich stets eine gute Seele.
Also, liebe BSAG, haben Sie ein Herz für die Bremer Senioren…auch in dieser Hinsicht.

Gisela E. Walther

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