Müll ohne Ende

Müll: Papier- und Plastikmüll an einer Straße

(c) barckhausen

Mein Mann und ich beobachten während unserer Spaziergänge täglich interessante Dinge. Schöne Vorgärten, hübsche Dekorationen je nach Jahreszeit, entsorgte Kleidungstücke und sehr viele Papierberge, die immer wieder für ein Chaos bei Wind sorgen. Diese Papierberge wurden wohl von den Austrägern vergessen. Sie sollten eigentlich kostenlos an die Haushalte verteilt werden. Vielleicht sollte man die Bezahlung der Verteiler erst dann leisten, wenn keine Reklamationen seitens der Verbraucher aufgetreten sind.

Gelbe Säcke

Hochinteressante Inhalte, in der Tat. Eine Dose Ananas – darf die in den gelben Sack?   (oh, ich könnte mir auch einmal wieder eine frische Ananas kaufen). Jede Menge leere Zigarettenschachteln – dürfen die auch da hinein? (oh, starke Raucher). Eine Flasche Wein – gibt es hier keine Altglas-Container? (oh, ein Genussmensch).. Ein Margarinetopf – alle Achtung! Der darf in den gelben Sack.

Müll: Drei Mülltonnen

(c) Heidemarie Gniesmer

Altpapier-Container

Also, für Zeitungen ist hier kaum noch Platz. Egal wohin man sieht, diese Einrichtungen sind überfüllt von leeren Pizza-Schachteln. Nicht wieder flach gestapelt, was ja mit zwei Handgriffen erledigt wäre, aber dazu müsste man das Smartphone aus der Hand legen. In  jeder Pizzeria kann man sehen, wie wenig Platz die Vorratsschachteln einnehmen. Nein, Pizza weg, Deckel zu und ab in den Container. Oder die ganzen Verpackungskartons, natürlich nicht zerkleinert.

Restmüll

Manch ein moderner Mensch scheint im Jahre 2016  im Überfluss zu leben. Während ich meine Mini-Tüte in den Container werfe, registrieren meine Augen den Restmüll: jede Menge Spielzeug aus Plastik und Plüsch, Schläuche von Fahrrädern, Bilderbücher,  alte Radios, Fußbälle, Kopfkissen und Wolldecken, alte Mäntel und auch Schuhe. Ich könnte noch viele, viele Haushaltswaren aufzählen. Weshalb bringt man diese Dinge nicht in Second-Hand-Läden? Gibt es keinen Sperrmüll mehr?

Sophie Mory

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