Rupert Neudeck

Zum Tod von Rupert Neudeck schickte uns Elisabeth Kriechel einen engagierten Aufruf in Form eines Gedichtes.

Rupert Neudeck
14.05.1939 – 31.05.2016

Er ging von uns aus dieser Welt,
wußte wie keiner, was sie zusammenhält.
Geprägt von Liebe und Verstehen
konnte er bewußt seine Wege gehen.

Er sah das Elend am Wegesrand,
hat aufmerksam gemacht, ermahnt.
An unsere Christenpflicht apelliert,
sooft, bis endlich wir kapiert.

Und gaben, was da nötig war,
wo Menschenleben in Gefahr.
Er selbst stand meistens stets vor Ort,
half unkompliziert und zwar sofort.

Und dies fortlaufend Jahr für Jahr,
bis seine letzte Lebenskraft verbraucht war.
Er hat für eine Menschlichkeit sich verzehrt,
was hoffentlich weiter wirkt, uns bekehrt.

Daß alle wir sein Werk fortsetzen,
nicht ruhen, weiter uns vernetzen.
In seinem Sinne unser Bestes geben,
damit alle Menschen in Würde leben.

So können wir nachtodlich ihn ehren,
in seinem Sinne das vermehren,
was dringend allerorten wird gebraucht,
damit weitergeht und nicht verraucht:

Was vorbildlich er vorgelebt,
an Orten, die vor Not erbebt,
wo Hilfe weiterhin von Nöten,
wo sinnlos Menschen Menschen töten.

Ach, mög‘ er weiter uns inspirieren,
daß wir in seinem Sinne weiterführen,
was jeder von uns geben kann,
fangen wir gleich schon morgen an.

Rupert Neudeck gewidmet
Elisabeth Kriechel

Händedruck, Tausch

(c) frauenseiten.bremen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.