8. Mai, Muttertag

Gelbe Wiesenblüten

(c) Gertrud v. Hacht

Seit dem 20. Jahrhundert hat sich der Muttertag in der westlichen Welt eingebürgert.

Was habe ich doch für ein Glück, dass meine Oma ihre Tochter, sprich meine Mutter, mit dem Muttertag nervte. Schon als kleines Kind sagte sie uns drei Geschwistern immer, dass sie auf den Tag keinen besonderen Wert lege und dieser Kümmere- Dich –Tag uns nicht belasten soll. Wir gingen damit also völlig entspannt um und lieben unsere „beste aller Mütter“ dafür umso mehr. An meine Kinder habe ich das in der gleichen Weise weitergegeben.

In Deutschland und vielen anderen Ländern wurde dieser Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft auf den 2. Sonntag im Mai festgelegt und zwar durch die Floristenverbände. Für die Blumengeschäfte ist es der Tag der größten Umsätze, noch vor dem Valentinstag.

Der erste deutsche Muttertag war am 13. Mai 1923

Während des Nationalsozialismus wurden gebärfreudige Mütter als Heldinnen gefeiert und 1939 wurde erstmals das „Ehrenkreuz der Deutschen Mutter“ verliehen. Das ist zum Glück Vergangenheit. Ursprünglich wurde der Muttertag von einer Amerikanerin, Anna Marie Jarvis, gegründet, die damit ihre Mutter ehren wollte. Da ist es verständlich, dass in den USA der Muttertag nur durch Weihnachten übertroffen wird.

Also liebe Mütter, geht entspannt um mit dem Tag, geliebt werdet ihr trotzdem.

Gertrud von Hacht

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