Gerechtigkeitslücke durch Lebensleistungsrente schließen

Alte Frau sitzt alleine vor einem Fenster

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Der BDH Bundesverband Rehabilitation schließt sich im Kampf gegen Altersarmut der Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) an und fordert die Einführung einer Lebensleistungsrente.

„Unsere Gesellschaft driftet ökonomisch auf gefährliche Weise auseinander. Gebrochene Erwerbsbiografien, Teilzeitarbeit und Leiharbeit lassen das Fundament unseres Sozialstaats spürbar erodieren. Millionen Betroffenen droht Altersarmut“, warnt die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller.

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Präventive Rentenpolitik müsse diese unakzeptable Gerechtigkeitslücke schließen und dafür sorgen, dass das Rentenalter nicht zur Horrorvorstellung von Millionen Menschen in Deutschland werde, die zwar hart gearbeitet hätten, aber Opfer einer Rentenpolitik würden, die eine Umverteilung von oben nach unten scheue wie der Teufel das Weihwasser, so Müller. „Ein weiteres Abschmelzen des Rentenniveaus muss unbedingt verhindert werden. Das könnte die Einführung einer solidarischen und steuerfinanzierten Lebensleistungsrente, die Phasen der Erwerbslosigkeit, Angehörigenpflege und Kindererziehung bei der Rentenermittlung anerkennt, flankieren und im Kampf gegen Altersarmut im unteren Lohnsegment positive Wirkung entfalten. Wir begrüßen daher auch die Pläne der Bundesregierung, dieses Thema in Kürze mit Leben füllen zu wollen und 2017 erste Schritte in diese Richtung zu gehen.“

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