Die Tarnung der E-Mail-Betrüger

Schwebfliege auf einer Blüte

(c) Pixabay.com

Für diese Warnung vor betrügerischen E-Mails machen wir zunächst einen kleinen Ausflug in die Natur! Haben Sie schon einmal etwas von “Mimikry” gehört?Mit diesem Begriff bezeichnen Biologen die auffallend große Ähnlichkeit bestimmter Tiere und Pflanzen mit anderen Arten, sofern angenommen wird, dass diese Ähnlichkeit für die ersteren mit Überlebensvorteilen verbunden ist.
Ein Beispiel: Die völlig harmlose Schwebfliege hat farblich das Aussehen der Wespe angenommen, weil sie dadurch von anderen Tieren (und auch von Menschen) ebenfalls für gefährlich gehalten wird. Die Farben schwarz und gelb haben Signalwirkung.

Wespe auf einer Blüte

(c) Pixabay.com

Genau nach diesem Muster verfahren auch viele Betrüger, die Spam-Mails versen-den. Sie nehmen in ihren E-Mails sehr häufig die Identität großer, bekannter Firmen an, um ernst genommen zu werden, also um ihr “Überleben” im Posteingang zu si-chern. Dies muss man sich immer wieder bewusst machen: Nur weil in einer E-Mail das Logo irgendeines bekannten Unternehmens zu sehen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass die E-Mail auch wirklich von diesem Unternehmen kommt.
So ist aktuell eine E-Mail im Umlauf, die vermeintlich von LIDL kommt. Das entspre-chende Logo des Discounters ist in der E-Mail groß zu sehen, alles wirkt auf den ersten Blick sehr echt. Wir werden darauf hingewiesen, dass wir angeblich zufällig ausgewählt wurden, um einen 500-Euro-Einkaufsgutschein zu erhalten. Das klingt doch großartig! Wir sollen nun lediglich noch einen Link anklicken, auf eine Internetseite wechseln und dort unsere Adresse eingeben.

Sie ahnen es sicher bereits: Diese E-Mail hat einzig und allein den Zweck, Adressen einzusammeln. Dass es hier jemals einen Gewinn in Form eines Gutscheins geben wird, ist mehr als fraglich. Daher sollten Sie von solchen E-Mails die Finger lassen.

Beispiel für ein Spam

(c) Levato

Sobald Sie aufgefordert werden, irgendwo Ihre Adresse oder gar Anmeldedaten einzugeben, ist Vorsicht geboten. Oft werden solche E-Mails auch im Namen von Banken oder bekannten Internetseiten wie Amazon oder Paypal verschickt.

Achten Sie hierbei auch auf die Rechtschreibung und auf fehlende Wörter im Satz. Häufig „überliest“ man solche kleinen Fehler, weil man nicht genau hinschaut. Aber meist wird beim aufmerksamen Lesen klar, dass Buchstaben oder ganze Wörter fehlen. Das kommt daher, dass solche betrügerischen E-Mails häufig aus anderen Sprachen übersetzt werden. Und weil Deutsch eine schwierige Sprache ist, passieren hier oft Fehler, an denen man Spam-Mails erkennen kann. Und Hinterfragen Sie, ob die E-Mail wirklich vom angeblichen Absender stammt! Warum sollte man ausgerechnet Sie auf diesem Wege kontaktieren? Haben Sie in letzter Zeit Ihre E-Mail-Adresse an das Unternehmen gegeben, das Ihnen nun angeblich schreibt?

Oder um es mit den Worten des Biologen zu sagen: Fallen Sie nicht auf die Mimikry der Betrüger herein! Schwebfliegen stechen nicht und LIDL hat kein Geld zu verschenken.

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