Oasen des Friedens schaffen

Wegweiser in unterschiedliche Richtungen

(c) Birgit Kausch

Bräuche haben wir in einer Vielfalt, von Region zu Region auch verschieden, bewahrt und gepflegt und auch weiterhin geliebt.

Nun ist unser neues Jahrtausend gerade sechzehn Jahre alt. Ich habe oft das Gefühl, es will auch endlich einmal etwas Neues dazukommen, irgendwann dann Brauch werden. Junge Leute sind längst dabei, auszuprobieren, eigene Ideen zu entfalten. Ich kann sie gut verstehen. Gerade in diesem Jahre merke ich mit gewisser Wehmut, dass ich an den alten Bräuchen hänge und mich aber auch auf etwas Neues freuen und einlassen könnte.

Da zogen vor gut 2000 Jahren Maria und Josef von zu Hause weg, um sich schätzen zu lassen, Maria’s Stunde, wo sie gebären sollte, nahte. Sie fanden keine Herberge und so kam das Christuskind im Stalle zur Welt. Die Situation jetzt zur Weihnachtszeit ist so, dass auch unendlich viele Menschen auf der Flucht sind, viele bei uns angekommen.

Ich sinne nach, wie neue Bräuche entstehen könnten und da ich viel Phantasie habe, kommen auch Vorstellungen:

Händedruck, Tausch

(c) frauenseiten.bremen

Wie könnten wir Oasen des Friedens schaffen?

Klein angefangen mit Friedensdörfern. Viele Gegenden gibt es, wo die Dörfer mit viel Leerstand so kurz vor dem Aus stehen. Die Jungen zogen fort, die Alten werden immer weniger. Müssen wir denn alle so geballt in den Städten bleiben? Es gibt viele Arbeitslose und alte Menschen, die Hilfe brauchen, aber einen Platz im Altenheim nicht bezahlen können.

Mutige mit neuen Ideen zu einem gemischten Miteinander könnten aufbrechen und sich kundig machen, wo ganz klein Neues entstehen könnte: Junge, Kinder, Mittelalte, Alte, Pflegebedürftige, Behinderte, Arbeitslose und dazu Fachkundige, Handwerker. Deutsche und zu uns Gekommene in entsprechender Zahl schaffen Lebensorte, wo aufgebaut werden kann, dass friedliches Miteinanderleben entsteht.

Zwei Hammer

(c) Robers

Herrlich, dieser Gedanke. Jeder kann etwas anderes, stellt es dazu, wieviel, wird man sehen, kann einer nichts mehr, wird er mitgetragen. Es sind einfach Gedanken zum Angehen neuer Bräuche, die Frieden schaffen. Wir werden uns eh noch viel einfallen lassen müssen.

Elisabeth Kriechel

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