Weihnachten 2015 – Neujahr 2016

Erleuchteter Wallstern

Quelle: bremen.online/ Katharina Bünn)

Die Festeszeit steht kurz bevor. Auf verschiedenste Weise wird sie begangen, im Kreise von Familie und Freunden, aber oft auch ganz allein. Wohl dem, der ein gutes Zuhause hat, wohl dem, der mit sich selbst auskommen kann und diese Tage so begeht, wie ihm gemäß.

Vielen ist aber auch wenig oder so gut wie gar nichts zu eigen. Nehmen wir sie auf in unsere Gedanken und wenn möglich auch Taten. Herzdenken lässt in die Tat kommen und Geben bereichert auf besondere Weise. Wo genug ist, kann etwas abgezweigt werden, es bleibt immer noch.

Aber nicht nur Materielles fehlt, ein sich Austauschen durch ein Gespräch ist oft ein so wertvolles Geschenk. Das Ich braucht das Du und wird am anderen wach. Viele Menschen in unserer Stadt bemühen sich bis zur Erschöpfung um die, die auf der benachteiligten Seite stehen. Ihnen sei von Herzen gedankt. Lassen wir uns von Ihrem Wirken anstecken und aufmerksam werden, wo ein Mensch einsam ist, ein wenig Nähe und Wärme braucht.

Das Miteinander kann so lichtvoller werden. Das Tageslicht nimmt ganz leise zu, unser inneres Licht baut Brücken zur Mitschwester, zum Mitbruder, entzündet wieder, was zu verglimmen droht. Was erfreut so richtig tief? Wer es erlebt hat, kann Zeugnis ablegen davon, dass es etwas ist, was einem so recht gelang. Alles bleibt Probieren, aber das Scheitern mit einbeziehen und nicht aufgeben kann wohltuendes Geben zeitigen. Der Finsternis Licht entgegensetzen hellt immer auf.

Auf ein immer besseres Miteinander im kommenden Jahr! Daran zu arbeiten ist möglich. Es braucht nur unser Wollen. Auf zu vielen neuen Versuchen.

Elisabeth Kriechel

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