508.000 Euro für ambulante Hospizdienste in Bremen

Zwei Hände halten eine andere Hand

frauenseiten. © robers

In diesem Jahr werden von den Krankenkassen im Land Bremen 508.000 Euro an neun ambulante Hospizdienste mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vergeben – 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein die Ersatzkassen unterstützen deren Arbeit mit 202.000 Euro. Der vdek begrüßt das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung.

Die Hospizdienste stehen unter der fachlichen Leitung mindestens einer Pflegefachkraft, die die Ehrenamtlichen schult, unterstützt und deren Einsatz koordiniert. Im Land Bremen haben im vergangenen Jahr 353 Helferinnen und Helfer mit dieser Unterstützung durch die Kassen 334 schwer kranke Patienten und ihre Angehörigen begleitet und sie in der letzten Lebensphase zuhause betreut.

Hospizdienste, eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe

„Diese menschliche Zuwendung, neben der medizinischen Versorgung schwerstkranker Menschen und deren Angehörigen, ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Die Ersatzkassen begrüßen daher, dass die Hospiz- und Palliativversorgung weiter verbessert werden soll“, betont Kathrin Herbst, Leiterin der Landesvertretung des vdek.

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(c) VDEK, Ersatzkassen-Verbund

Der aktuelle Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung der Bundesregierung sieht vor, die Information und Beratung Betroffener und deren Angehöriger zu verbessern, vorhandene Versorgungsangebote qualitätsorientiert weiterzuentwickeln und diese besser zu vernetzen. Das Gesetz soll bis Ende des Jahres verabschiedet werden.

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