Man muss es doch aufschreiben

Frauenportrait

(c)privat, Brezna

„Komm, jemand muss es doch aufschreiben“, Lesung und Gespräch mit der Schweizer Autorin und Publizistin Irena Brezna im Europapunkt Bremen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des diesjährigen Internationalen Frauentags statt, der in Bremen unter dem Motto „Frieden, Freiheit, Frechheit“ steht. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird Bezug genommen auf die Kriege der Gegenwart und Vergangenheit und die besondere Situation der Frauen: auf der Flucht, im Widerstand, im Untergrund, als Kämpfende, Mitlaufende, Opfer.

Irena Brezna ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie wurde 1950 in Bratislava geboren; 1968 emigrierte sie in die Schweiz. Von dort aus setzte sie sich für sowjetische politische Gefangene ein, gründete humanitäre Frauenprojekte in Osteuropa. Während des Tschetschenien-Krieges war sie Kriegsberichterstatterin, u.a. für die NZZ. Für ihre Reportagen, die im Sammelband „Die Sammlerin der Seelen“ (Aufbau-Verlag, 2003) erschienen sind, erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Theodor-Wolff-Preis, 2002. Der Roman „Die beste aller Welten“ (edition ebersbach, 2008) war auf der SWR-Bestenliste. Ihr neuester Roman „Die undankbare Fremde“ (Galiani Verlag, 2012) wurde mit dem Eidgenössischen Preis für Literatur ausgezeichnet.

 

Eine Begrüßungsrede wird Silke Harth, Integrationsbeauftragte des Landes Bremen, halten und die
Moderation übernimmt Libuse Cerna, Vorsitzende des Bremer Rates für Integration. Der EuropaPunkt Bremen, der Bremer Rat für Integration, „globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur“ und das Integrationsreferat der Senatskanzlei Bremen laden im Rahmen des Internationalen Frauentags ein zur Lesung.

Dienstag, 3. März 2015, um 19 Uhr im EuropaPunkt Bremen.
Der Eintritt ist frei.

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